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Handball Champions League: Füchse Berlin und das Wunder gegen Kiel

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Berlin träumt vom Handball-Wunder gegen Kiel

24.05.2012, 16:07 Uhr | dapd

Handball Champions League: Füchse Berlin und das Wunder gegen Kiel. Die Füchse Iker Romero (li.) und Denis Spoljaric hoffen gegen den THW Kiel auf die Sensation. (Quelle: imago)

Die Füchse Iker Romero (li.) und Denis Spoljaric hoffen gegen den THW Kiel auf die Sensation. (Quelle: imago)

Es soll alles zusammenkommen am Samstag in Köln, beim Final Four der Champions League. Als großer Außenseiter gehen die Füchse Berlin in das Endturnier der Handball-Königklasse. "Eigentlich haben wir keine Chance", sagte Klubchef Frank Steffel vor dem Halbfinale gegen den übermächtig erscheinenden Bundesliga-Rivalen THW Kiel. "Aber die wollen wir nutzen." Geschäftsführer Bob Hanning ergänzte: "An einem gewissen Tag, an einem gewissen Ort und zu einer gewissen Zeit ist vielleicht die große Überraschung möglich."

Nun soll es soweit sein, am Samstag in Köln. Bei den Berlinern herrscht seit Tagen Anspannung, Vorfreude und Hoffnung. "Natürlich fahren wir nicht zu so einem Turnier, um freiwillig abzuschenken", sagt Hanning. "Wir haben den Anspruch, Kiel zu ärgern. Unsere Chancen liegen bei 20 Prozent." Ein Sieg wäre die Krönung einer für die Füchse fast schon perfekten Saison. "Wir träumen weiter von unserem Wunder", sagte Hanning.

Champions League beschert 400.000 Euro Gewinn

Einen Reingewinn von 400.000 Euro haben die Erfolge in der Champions League schon jetzt in die Kasse der Füchse gespült. Vom Zuwachs an Renommee ganz zu schweigen. "Wir werden ganz anders wahrgenommen", sagte Hanning. "Selbst in einer so großen Stadt wie Berlin wird man ständig angesprochen." Der volksnahe Manager genießt diese Momente. Ein Grund zum Abheben ist das für den 44-Jährigen jedoch noch lange nicht. Trotz der besten Saison der Klubgeschichte wird auch zukünftig solide gewirtschaftet und realistisch geplant.

"Wir machen unsere Talente selbst"

Teure Zugänge für die kommende Saison? "Sind bei uns undenkbar", sagte Hanning, der es wohl bei der Verpflichtung von Igor Igropulo vom FC Barcelona belassen wird. 100.000 Euro der Einnahmen aus der Champions League gingen schon an die Mannschaft, der Rest fließt in den Etat und vor allem in die Jugendarbeit. Aus diesem Reservoir soll in den kommenden Jahren das Berliner Profiteam gespeist werden. "Wir werden auch keine Talente mehr nach Berlin holen. Wir machen unsere Talente selbst", kündigte der Geschäftsführer an. Dafür wird an der Verzahnung zwischen erster Mannschaft und Nachwuchs fleißig gewerkelt.

"Wir sind kein Verein, der aus finanziellen Erwägungen in der Champions League spielen muss", so Hanning. "Aber wir wollen in den nächsten fünf Jahren viermal europäisch dabei sein."

Angriff auf THW-Dominanz "ausgeschlossen"

Für die kommende Saison ist dieses Ziel bereits gesichert. Mit einem Bundesliga-Sieg gegen den TBV Lemgo können die Füchse sogar erneut das direkte Ticket für die Champions League lösen. "Für mich als Geschäftsführer ist dieses Spiel also fast wichtiger als das Final Four", sagte Hanning, der einen Angriff auf die Dominanz des THW aber auch mittelfristig für "ausgeschlossen" hält.

Die Kieler stehen schon seit Wochen vorzeitig als Meister fest, führen die Liga ohne Verlustpunkt an und gewannen zuletzt auch den DHB-Pokal. Ein Ausrutscher gegen die Füchse scheint da beinahe undenkbar. "Aber warum sollen wir uns jetzt schon mit dem Spiel um Platz drei und Bronze beschäftigen, wenn Gold möglich ist", erklärte Hanning. Das zweite Halbfinale bestreiten Atletico Madrid und AG Kopenhagen. Nur zu gern würden die Füchse eines der beiden Top-Teams im Endspiel herausfordern. Das wäre dann am Sonntag, in Köln.

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