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Handball-Bundesliga: Traditionsvereinen steht das Wasser bis zum Hals

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Bundesliga-Dinos auf der Suche nach Erfolg

23.10.2012, 12:44 Uhr | sid

Handball-Bundesliga: Traditionsvereinen steht das Wasser bis zum Hals. Spielszene aus der Partie TV Großwallstadt gegen den VfL Gummersbach. Den Traditionsvereinen in der Bundesliga steht das Wasser bis zum Hals. (Quelle: imago)

Spielszene aus der Partie TV Großwallstadt gegen den VfL Gummersbach. Den Traditionsvereinen in der Bundesliga steht das Wasser bis zum Hals. (Quelle: imago)

Von ihren ruhmreichen Zeiten sind der VfL Gummersbach, der TV Großwallstadt, TuSEM Essen und der TBV Lemgo meilenweit entfernt. Die Traditionsklubs der Handball-Bundesliga dümpeln im Tabellenkeller herum, die ruhmreichen Zeiten sind lange vorbei. 24 deutsche Meisterschaften haben die vier Klubs gemeinsam gewonnen, von Titel Nummer 25 sind sie meilenweit entfernt.

Abstiegskampf statt Titelrennen - so sieht die triste Gegenwart derzeit aus. "Es müsste schon ein Wunder passieren, damit sich beide Mannschaften in der Bundesliga retten können", sagte der ehemalige Bundestrainer Heiner Brand nach dem Duell der Altmeister Gummersbach und Großwallstadt (25:24) diversen Zeitungen. Der Sportmanager des Deutschen Handballbundes (DHB) wird angesichts der jüngsten Darbietungen der Traditionsvereine leicht sentimental: "Das ist schon ein anderes Niveau als früher."

Die großen Klubs kaufen den Nachwuchs weg

Der zwölfmalige deutsche Meister Gummersbach ließ in den vergangenen Jahren immerhin noch mit Erfolgen in zweitklassigen Europacupwettbewerben aufhorchen, doch den Anschluss an die nationale Spitze hat der Tabellenelfte längst verloren. Immer wieder muss der VfL seine besten Akteure zu den finanzstarken Klubs ziehen lassen.

Von dieser Problematik ist auch der siebenmalige deutsche Meister Großwallstadt betroffen. "Die Nachwuchsarbeit ist vorbildlich. Aber zu gut dürfen die Jungs auch nicht werden. Dann werden sie von anderen Klubs weggeschnappt", sagte Brand. Unzeitgemäße Hallen, zu wenig Zuschauer - die Probleme sind gleich.

Schwieriger Neuanfang in Großwallstadt

In Gummersbach ruhen die Hoffnungen immerhin auf der neuen Spielstätte. Der Spatenstich ist kürzlich erfolgt. Beim Tabellenvorletzten Großwallstadt (1:17 Punkte) sind die Aussichten noch finsterer. Im Sommer erfolgte notgedrungen mal wieder ein Neuanfang, zahlreiche Leistungsträger verließen den Verein. "Wir begreifen den Neuaufbau vor allem als Chance", hatte Trainer Peter David erklärt. Der Neuanfang könnte in Liga zwei enden.

Erwartungsgemäß am Tabellenende steht Aufsteiger Essen. Neun Spiele, neun Niederlagen - der dreimalige deutsche Meister zahlte bisher viel Lehrgeld. "Natürlich hatten wir uns nach dem überraschenden Aufstieg einen besseren Start erhofft. Bei realistischer Einschätzung muss man aber sagen, dass es ein normaler Zustand ist", sagte TuSEM-Geschäftsführer Niels Ellwanger. Ein Abstieg soll die Essener aber nicht aus der Bahn werfen. Man plane perspektivisch und schaue über das Saisonende hinaus.

Auch Lemgo in der Krise

Den eigenen Ansprüchen läuft auch der zweimalige deutsche Meister Lemgo (4:14) auf Platz 15 hinterher. Nach dem Rückzug des Hauptsponsors konnte im Sommer die Insolvenz nur mit großer Mühe abgewendet werden. Die Staatsanwaltschaft hat wegen des Verdachts der Urkundenfälschung Ermittlungen gegen den inzwischen entlassenen Geschäftsführer Fynn Holpert aufgenommen. Gegen Ex-Sportchef Volker Zerbe hat der Klub Strafanzeige gestellt.

"Die Frage wird sein, ob man sich davon nochmal erholen kann. Für die jungen Spieler ist das eine ganz ganz schwere Zeit", sagte Lemgos ehemaliger Weltklasse-Kreisläufer Christian Schwarzer. Die gleichen schweren Zeiten wie in Gummersbach, Großwallstadt und Essen.

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