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Handball-Pokal 2015: Rhein-Neckar Löwen schalten THW Kiel aus

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Auch Füchse und Magdeburg weiter  

Handball-Pokal: Rhein-Neckar Löwen schalten Kiel aus

05.03.2015, 11:23 Uhr | sid, dpa

Handball-Pokal 2015: Rhein-Neckar Löwen schalten THW Kiel aus. Der Kieler Joan Canellas (am Ball) setzt sich gegen Stefan Kneer von den Rhein-Neckar Löwen durch. (Quelle: dpa)

Der Kieler Joan Canellas (am Ball) setzt sich gegen Stefan Kneer von den Rhein-Neckar Löwen durch. (Quelle: dpa)

Die Rhein-Neckar Löwen haben den Einzug ins Final-Four-Turnier um den deutschen Handball-Pokal geschafft. Im Viertelfinale bezwangen die Mannheimer den THW Kiel mit 29:26 (15:14). Nach dem Achtelfinal-Triumph der vergangenen Saison war es das zweite Mal in Serie, dass die Löwen den deutschen Rekordmeister aus dem Wettbewerb warfen. Ebenfalls beim Finalturnier dabei sind Titelverteidiger Füchse Berlin, der SC Magdeburg und die SG Flensburg-Handewitt.

Die Füchse wurden ihrer Favoritenrolle beim SC DHfK Leipzig von Beginn an gerecht und ließen dem Zweitliga-Spitzenreiter beim 29:19 (16:8) keine Chance. Im Bundesliga-Duell zwischen Magdeburg und Frisch Auf Göppingen setzte sich der SCM überraschend deutlich mit 32:17 (12:6) durch. Flensburg bezwang den VfL Gummersbach mit 28:22 (14:8).

THW Kiel legt los wie die Feuerwehr

Die beiden Spitzenmannschaften der Bundesliga lieferten sich von Beginn an ein hochklassiges Duell. Der neunmalige Pokalsieger aus Kiel überraschte die Gastgeber zunächst mit einer extrem offensiven Abwehrformation, die viele Ballgewinne ermöglichte. So lag der THW schnell mit drei Toren in Führung (5:2/8.).

Löwen-Keeper wächst über sich hinaus

Dann aber wurde Löwen-Keeper Niklas Landin zum Faktor. Der Däne, der in der ersten Viertelstunde keinen Ball abwehrte, zeigte mehrere Weltklasseparaden und seine Löwen gingen mit einem knappen Vorsprung in die Pause. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb Landin, der in der kommenden Saison nach Kiel wechselt, der bestimmende Mann. Seine Siebenmeterparaden gegen Vujin, Niclas Ekberg und Filip Jicha ebneten den Weg zum umjubelten Erfolg.

Erfolgreichste Schützen waren Nationalmannschaftskapitän Uwe Gensheimer (6/3) und Bjarte Myrhol (ebenfalls 6) für die Gastgeber sowie Marko Vujin (7) für Kiel. "Das war ein geiles Handballspiel heute", sagte Gensheimer bei Sport1: "Wir haben so viel Leidenschaft auf die Platte gebracht."

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