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HSV Hamburg: Bitter und Hens traurig und enttäuscht über Insolvenz

Handball-Bundesliga  

Bitter und Hens traurig und enttäuscht über HSV-Insolvenz

22.01.2016, 12:49 Uhr | dpa

HSV Hamburg: Bitter und Hens traurig und enttäuscht über Insolvenz. Johannes Bitter verlässt den HSV Handball mit einem weinenden Auge nach Stuttgart.

Johannes Bitter verlässt den HSV Handball mit einem weinenden Auge nach Stuttgart. Foto Nicolai Huland Foto: Nicolai Huland. (Quelle: dpa)

Stuttgart (dpa) - Torwart Johannes Bitter hat den insolventen Bundesligisten HSV Handball "sehr traurig" verlassen.

"Ich wollte dort meine Karriere beenden. Wir hatten einen wunderbaren Stamm von Leuten, mit denen ich sehr eng befreundet bin. Das war meine handballerische Heimat", sagte der 33 Jahre alte Weltmeister von 2007 anlässlich der Vorstellung bei seinem neuen Arbeitgeber TVB Stuttgart. Zudem sei er enttäuscht, da die Spieler viel dafür getan hätten, damit es in der nächsten Saison weiter geht. "Wir wollten dann etwas hinstellen, das auch langfristig funktioniert hätte", sagte Bitter.

Er hatte seit 2007 bei den Hanseaten gespielt. Es habe ihn vergangene Woche überrascht, dass "das Kartenhaus im letzten Moment zusammengebrochen ist". Der ehemalige Nationalspieler gewann mit dem HSV 2011 die deutsche Meisterschaft und zwei Jahre später die Champions League. An die Aufgabe bei den abstiegsbedrohten Schwaben geht er aber dennoch mit Ehrgeiz: "Ich will sportlich etwas erreichen. Den Abstieg zu verhindern, ist hier vielleicht gleichzusetzen mit einer Meisterschaft", sagte Bitter.

Auch Pascal Hens ist traurig und wütend zugleich über das bevorstehende Ende des Bundesliga-Handballs in Hamburg. "Eine wunderschöne Zeit mit vielen Erfolgen geht leider auf eine beschissene Art (entschuldigt den Ausdruck) zu Ende", schrieb er auf Facebook. "Wenn ich darüber nachdenke, was wir nach dem schwierigen Sommer (Erkämpfen der Lizenz) jetzt wieder für ein geiles Team hatten, mit einem super Trainer, der aus uns allen so viel rausgeholt hat, mit unserem Teamgeist, der uns von Sieg zu Sieg getragen hat. Einfach traurig!"

Der 35 Jahre alte Rückraumspieler des insolventen HSV Hamburg, dem die Lizenz zum Saisonende entzogen worden ist, will nicht nur wehklagen. "Jetzt müssen wir aber nach vorne sehen und versuchen, den Handball in dieser geilen Stadt nicht komplett sterben zu lassen. Denn es ist ein geiler Sport!" Der 2,03 Meter große Profi hat seit 2003 für den HSV gespielt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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