Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Handball >

Handball: Deutsche Nationalmannschaft verliert Olympia-Test gegen Russland mit 25:27

...

Handballer verpatzen Test  

Europameister mit Fehlstart in Olympia-Vorbereitung

08.06.2016, 20:46 Uhr | sid

Handball: Deutsche Nationalmannschaft verliert Olympia-Test gegen Russland mit 25:27. Schwerstarbeit: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft (links Patrick Wiencek) verlor eine Testpartie gegen Russland. (Quelle: dpa)

Schwerstarbeit: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft (links Patrick Wiencek) verlor eine Testpartie gegen Russland. (Quelle: dpa)

Die deutschen Handball-Europameister haben einen Fehlstart in die heiße Olympia-Testphase hingelegt. Das Team von Trainer Dagur Sigurdsson verlor ohne Kapitän Uwe Gensheimer in Mannheim gegen Russland mit 25:27 (13:16) und zeigte 58 Tage vor Beginn der Sommerspiele in Rio de Janeiro noch viele Schwächen in allen Mannschaftsteilen.

Drei Tage nach dem Ende der Bundesliga-Saison fehlte den deutschen Spielern vor 8235 Zuschauern in der SAP-Arena von Beginn an die Frische, viele der Stars wirkten müde, ausgelaugt und urlaubsreif. Zahlreiche Ungenauigkeiten waren die Folge, vor allem die Defensive hatte gegen die pfeilschnellen Russen enorme Probleme.

"Das war viel zu wenig"

"Wir wollen uns als Mannschaft entwickeln und einen Schritt nach vorne kommen, wenn möglich noch ein bisschen besser sein als bei der EM. Das ist uns heute nicht gelungen", sagte Rechtsaußen Patrick Groetzki: "Vor allem in der ersten Halbzeit war es viel zu wenig Aggressivität. Die zweite Halbzeit war im Großen und Ganzen ganz gut im Vergleich zur ersten Hälfte."

Bester Werfer im DHB-Team war am Ende der Gummersbacher Julius Kühn, der seine Bewährungschance nutzte und acht Treffer erzielte. Lokalmatador Gensheimer, der nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft mit den Rhein-Neckar Löwen geschont wurde, fehlte als Anspielstation und sicherer Shooter in der wenig druckvollen Offensive.

Heinevetter mit tollen Paraden

Sigurdsson ließ auch Müdigkeit nicht als Ausrede gelten und war schon Mitte der ersten Halbzeit stocksauer auf seine Spieler. Beim Stand von 8:14 nahm er nach 21 Minuten die zweite Auszeit und machte seinem Team eine unmissverständliche Ansage: "Keine Abwehr, keine Einstellung - null!"

Die Ermahnung half etwas, bis zur Pause verkürzten die Europameister den Rückstand auf drei Tore. Torwart Silvio Heinevetter hatte daran großen Anteil. Der Berliner, der für EM-Held Andreas Wolff das Tor hütete, entschärfte in der Schlussphase vor der Pause gleich vier Abschlüsse der immer wieder überfallartig konternden Russen mit spektakulären Paraden.

Nach der Pause stemmten sich die Gastgeber gegen die Niederlage, auch die Abwehr spielte konzentrierter - Sigurdssons Laune und auch die der Fans besserten sich. 13 Minuten nach Wiederanpfiff war die deutsche Auswahl bis auf ein Tor dran (19:20), Kai Häfner (49.) gelang der erste Ausgleich (21:21) - gegen allerdings nachlassenden Russen allerdings keine Wende mehr.

Luxusproblem für Sigurdsson

Sigurdsson steht mit Blick auf seine Personalplanung für die Olympischen Spiele in Rio (5. bis 21. August) vor einem "Luxusproblem", wie er selbst sagt. Der 43-Jährige wird bis Anfang Juli einige seiner Spieler enttäuschen müssen, am 17. Juli endet die Nominierungsfrist für den endgültigen, nur 14 Spieler umfassenden Kader (plus ein Reservist). Bis dahin steht nur noch ein weiteres Länderspiel auf dem Programm, am 13. Juli in Stuttgart gegen Tunesien.

Neben Linksaußen Gensheimer erhielten auch die Kieler Christian Dissinger und Steffen Weinhold eine Verschnaufpause. Vor allem Gensheimer konnte sie gut gebrauchen: Am vergangenen Mittwoch wurde er erstmals Vater, am Sonntag deutscher Meister, und vor der Brust hat er das Olympia-Abenteuer und seinen Wechsel zum Top-Klub Paris St. Germain.

Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir Ihnen nicht unter allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Wir wollen alle Debatten auf t-online.de schnell und sorgfältig moderieren - und können deswegen aus der Vielzahl unserer Artikel nur einzelne Themen für Leserdebatten gezielt auswählen. Dabei ist uns wichtig, dass sich das Thema für eine konstruktive Debatte eignet und es keine thematischen Dopplungen in den Diskussionen gibt. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Wir freuen uns auf angeregte und kontroverse Diskussionen. Eine Liste der aktuellen Leserdebatten finden Sie auf unserer Übersichtsseite. Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
EntertainTV nur 5,- € mtl. für MagentaZuhause Kunden
jetzt EntertainTV dazubuchen bei der Telekom
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018