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Formel 1 - McLaren-Mercedes: Verhältnis zu Alonso ist sehr abgekühlt

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McLaren-Mercedes  

Dennis: "Das Verhältnis ist sehr abgekühlt"

15.09.2007, 11:58 Uhr | t-online.de

Fernando Alonso (Foto: dpa)Fernando Alonso (Foto: dpa) Fernando Alonso und McLaren-Mercedes – die Ehe zwischen dem zweifachen Weltmeister und dem erfolgsverwöhnten Traditionsrennstall wird wohl als eines der größten Missverständnisse in die Formel-1-Geschichte eingehen. Gegen die unfassbaren Vorgänge in der Spionageaffäre erscheint das teaminterne Gerangel des Spaniers mit Lewis Hamilton nur noch wie der Streit zweier unreifer Schulbuben. Alonso nahm im Vorfeld der Verhandlungen dankbar die Kronzeugenregelung der FIA in Anspruch und bescherte McLaren mit seinem Geständnis eine Rekordgeldstrafe und den Verlust aller Punkte in der Konstrukteurswertung. Der Weltmeister selbst darf hingegen die Punkte in der Einzelwertung behalten, kann damit sein Duell mit Hamilton fortsetzen und wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im nächsten Jahr nicht mehr unter der Regie von Ron Dennis am Renngeschehen teilnehmen.

Urteilsbegründung Besitz der Daten reicht aus
Schlag für McLaren FIA bestraft ungewohnt hart

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"Zu 99,9 Prozent" nicht mehr bei McLaren
Das Verhältnis zwischen dem 26-Jährigen und seinem Teamchef ist "sehr abgekühlt", wie es Letzterer bei der Anhörung vor dem Weltverband vornehm zu Protokoll gab. "Alonso sitzt zu 99,9 Prozent nächstes Jahr in keinem silbernen Auto mehr", will die "Bild"-Zeitung von einem Team-Insider erfahren haben. Alonso selbst scheinen die Vorgänge der letzten Tage nicht den Schlaf zu rauben. Unbeeindruckt von der Abneigung, die er ihm eigenen Team erfährt, spult der Spanier sein Pensum ab, fuhr im zweiten Training in Spa sogar die Bestzeit.

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"Man muss die Entscheidung einfach akzeptieren"
Der WM-Zweite fühlt sich auch nicht verantwortlich für den Schaden, der seinem Team zugefügt wurde. Dabei war eine Verstrickung des Spaniers dank eines dokumentierten E-Mail-Verkehrs zwischen ihm und McLaren-Testfahrer Pedro de la Rosa offensichtlich geworden. "Ich glaube nicht, dass die Entscheidung nur wegen dieser E-Mails getroffen wurde", erklärte er. "Ich schätze, dass sie viel mehr Informationen hatten." Dies spiele aber sowieso keine Rolle, denn: "Wie immer bei solchen Entscheidungen bringt es überhaupt nichts, sie zu kommentieren. Ich werde dazu nichts sagen. Man muss die Entscheidung einfach akzeptieren."

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