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Viel mehr als nur ein Finalsegeln

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America's Cup  

Viel mehr als nur ein Finalsegeln

21.06.2007, 19:16 Uhr | dpa

Zwei Alinghi-Boote im Yachthafen von Valencia (Foto: imago)Zwei Alinghi-Boote im Yachthafen von Valencia (Foto: imago) Es steht viel auf dem Spiel, wenn vor Valencia der erste Startschuss zum 32. Duell um den America's Cup fällt: Mit dem Schweizer Titelverteidiger Team Alinghi und Herausforderer Team New Zealand treffen nicht nur zwei Kontinente und zwei Cup-Philosophien aufeinander. In der "Best-of-Nine"-Serie geht es auch um die Zukunft des America's Cups. Während Alinghis Teaminhaber Ernesto Bertarelli den Cup weiter modernisieren will, könnte das Motto der Neuseeländer für den Fall des Sieges "Zurück in die Zukunft" heißen.

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Zum Durchklicken Die Mitglieder einer America's-Cup-Crew

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Sorgenvoller Blick auf Neuseelands Vormacht
Im rund 300.000 Euro teuren America's-Cup-Hafen von Valencia sorgten bereits erste Verbalgefechte für höheren Wellengang. Bertarelli kritisierte Neuseelands Teamchef Grant Dalton, der sich Gedanken über die Wiedereinführung der Nationalitätenregel machte. So würde Neuseeland im Falle des Sieges möglicherweise versuchen, seine Vormachtstellung im Cup abzusichern.

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Neuseeländer unter sich
Bertarelli aber hatte eben diese Regel vor vier Jahren nach dem Sieg seiner "Alinghi" abgeschafft. Auch deshalb kommt es im Wettstreit zwischen den unterschiedlichen Segel-Philosophien zum Duell von neuseeländischen Skippern: Team New Zealands Steuermann Dean Barker fordert seinen Landsmann Brad Butterworth auf der "Alinghi" heraus. Der 13 Jahre ältere Taktiker Butterworth wird respektvoll die "graue Eminenz" genannt.

Modus
Mythos

Was kann die "Wunderwaffe"?
Die Schweizer haben bereits drei Tage vor dem Startschuss entschieden, ihre Yacht "SUI 100" ins Rennen zu schicken. Das eher bauchige Schiff, als "Wunderwaffe" tituliert, hat noch nie ein Duell mit einer Yacht eines anderen Teams bestritten. Die Neuseeländer werden wahrscheinlich der schmaleren "NZL 92" vertrauen.

Geheimniskrämerei um technische Details
Die "Alinghi" soll mit einer besonderen Kielfunktion aufwarten. Fragen danach quittiert Design-Koordinator Grant Simmer aber nur mit einem verschmitzten Lächeln: "Da müsst Ihr Euch schon bis zum Finale gedulden." Die im Trainingslager vor Dubai getesteten schwarzen "Wundersegel" dagegen werden voraussichtlich nicht an Bord der Schweizer Yacht gesetzt. Segeldesigner Patrick Mazuay sagte der Zeitschrift "Yacht": "Wir wollten das Risiko nicht eingehen, mit einem unausgereiften Segeldesign an den Start zu gehen."

Aktuell Ergebnisse America's Cup

Schümann bleibt an Land
Fakt ist dagegen, dass Deutschlands erfolgreichster Segler nicht an Bord sein wird. Der 53 Jahre alte dreifache Olympiasieger Jochen Schümann sagt: "Ich muss als Sportdirektor mit gutem Beispiel vorangehen, mich genauso ein- und unterordnen wie andere." Ebenfalls als Zuschauer wird Alinghis 60 Jahre alter Chefdesigner Rolf Vrolijk aus Hamburg die Duelle verfolgen. "Spätestens nach zwei Begegnungen werden wir genau wissen, wohin die Reise geht", prophezeit Vrolijk.

Jochen Schümann Kein Streit um Crewbesetzung

onSpiele Mit "Virtua Skipper 5" den America's Cup nachsegeln

Die Antwort auf die Frage nach dem Sieger kennt der Wind
Laut Statistik haben sich mit dem Team Alinghi und dem Team New Zealand die beiden stärksten Mannschaften der Vorregatten qualifiziert. Die Neuseeländer gewannen die Saisonmeisterschaft 2004 und 2006, Team Alinghi siegte 2005. Die bislang ausgetragenen Duelle zwischen Neuseeland und den Schweizern zeigen: Zwischen 13 und 17 Knoten Wind war die "Alinghi" fast unschlagbar. Die Neuseeländer haben dagegen bei leichtem Wind unter 13 Knoten vier von fünf Rennen gewonnen.

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