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Fußball: FC Bayern soll Interesse an Benitez haben

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FC Bayern München  

FC Bayern soll Interesse an Benitez haben

17.11.2007, 15:14 Uhr | sid

Rafael Benitez (Foto: imago, Montage: T-Online) (Quelle: imago)Rafael Benitez (Foto: imago, Montage: T-Online) (Quelle: imago) Nach außen verkünden die Verantwortlichen des FC Bayern klipp und klar: Wir wollen über den Sommer 2008 hinaus mit Ottmar Hitzfeld verlängern. Doch sollte der 58-Jährige sich doch für ein Engagement als Schweizer Nationaltrainer entscheiden, hat der deutsche Rekordmeister angeblich einen Plan B in der Schublade. Wie mehrere englische Zeitungen übereinstimmend berichten, sollen sich die Münchner bereits diskret nach der Verfügbarkeit von Rafael Benitez vom englischen Rekordmeister FC Liverpool erkundigt haben. Allerdings wird dem Werben der Bayern wenig Aussicht auf Erfolg eingeräumt.

Gewinn der Champions League mit den Reds

Der Vertrag von Hitzfeld beim FC Bayern läuft am Saisonende aus. Der Trainer schloss eine Fortsetzung seiner Arbeit nicht aus, liebäugelt aber auch damit, nach der EM 2008 in Österreich und der Schweiz die Nationalmannschaft der Eidgenossen zu übernehmen. Sein erster Ansprechpartner seien jedoch die Münchner, versicherte Hitzfeld. Der Spanier Benitez besitzt bei bei den Engländern hingegen noch einen Vertrag bis 2010. Unbestritten sind die Erfolge der 47-Jährigen. 2002 und 2004 wurde er mit dem FC Valencia spanischer Meister, 2004 zusätzlich auch UEFA-Pokal-Sieger. Mit dem FC Liverpool gewann Benitez 2005 gegen den AC Mailand die Champions League, 2007 verpasste er im Finale gegen den gleichen Gegner einen zweiten Triumph.

Verhältnis zu Hitzfeld "absolut intakt"

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge betonte unterdessen, das Interesse des Schweizer Verbandes sei für ihn kein Thema. Am vergangenen Dienstag habe er lange mit Hitzfeld in seinem Büro zusammengesessen. "Da haben wir noch mal vereinbart, dass wir im Januar sprechen, das hat Ottmar akzeptiert", erläuterte Rummenigge in einem Interview mit dem "Münchner Merkur". Rummenigge versicherte zudem noch einmal, dass sein Verhältnis zu Hitzfeld trotz der harten öffentlichen Kritik an dessen Rotation "absolut intakt" sei. Er sei Partner und Freund von Hitzfeld - und als solcher spreche er "Dinge auch mal kritisch an, wenn man glaubt, dass sie nicht in die richtige Richtung laufen". Derartige Kritik, so Rummenigge, wolle er künftig aber erst intern äußern.


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