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Handball-EM: Deutschland zieht ins Halbfinale ein

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Nationalmannschaft  

Deutschland zieht ins Halbfinale ein

24.01.2008, 21:26 Uhr | t-online.de

Aus Trondheim, Norwegen, berichtet Arne Henkes

Pascal Hens (Foto: dpa)Pascal Hens (Foto: dpa) Weltmeister Deutschland hat sich im Kampf um eine EM-Medaille zurückgemeldet. Das DHB-Team setzte sich im letzten Spiel der Hauptrunde in einem wahren Handball-Krimi mit 31:29 (16:18) gegen Rekord-Europameister Schweden durch und trifft nun in der Vorschlussrunde auf den WM-Dritten Dänemark (Samstag ab 17.45 Uhr im Live-Ticker). Bester DHB-Schütze war Holger Glandorf mit sieben Toren, für die Nordeuropäer konnte sich der Kieler Kim Andersson neun Mal auszeichnen. Das DHB-Team musste den Erfolg allerdings teuer bezahlen. Abwehr-Chef Oliver Roggisch fällt mit einem Muskelfaserriss in der Wade für den Rest der EM aus.

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Erfolge aus dem Rückraum

Vor dem Anpfiff durfte Bundestrainer Heiner Brand erst einmal aufatmen: Linksaußen Torsten Jansen, der sich beim Spiel gegen Frankreich eine Rippenprellung zugezogen hatte, gab nach einem Belastungstest Grünes Licht für einen Einsatz. Im Tor durfte Johannes Bitter beginnen, Markus Baur sollte auf der Mitte das zuletzt stockende Angriffsspiel ankurbeln. Schweden erwischte den besseren Start, erarbeitete sich schnell eine 3:1-Führung. Doch dann setzte der deutsche Rückraum endlich die Vorgaben von Brand um, brachte sich immer wieder in Schussposition. Holger Glandorf und Pascal Hens brachten den Weltmeister in der 13. Spielminute erstmals mit zwei Toren in Front (9:7).

Fritz pariert glänzend 

Die deutsche Mannschaft konnte sich in dieser Phase nicht weiter absetzen, da Bitter kaum eine Hand an den Ball bekam. Brand reagierte und brachte Henning Fritz für den enttäuschenden Hamburger. Mit dem WM-Held kehrte auch das Glück ins Tor der DHB-Auswahl zurück. Erst setzte Kim Andersson einen Siebenmeter gegen den Pfosten, wenig später parierte Fritz eine Großchance des Kieler Rückraumspielers.

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Rückstand zur Halbzeit

Allerdings wurden Fritz' Glanztaten durch Nachlässigkeiten seiner Vorderleute relativiert. Immer wieder blieben Anspielversuche an den Kreis im schwedischen Block hängen. Der Rekord-Europameister nutzte dies, um die Führung zurückzuerobern und eine Zwei-Tore-Führung mit in die Halbzeit zu nehmen. Ein Doppelschlag von Glandorf und Hens egalisierte den Vorsprung der Skandinavier. Dann stockte der deutschen Bank der Atem: Ohne Fremdeinwirkung zog sich Roggisch eine Verletzung in der rechten Wade zu, die wahrscheinlich das EM-Aus für den Rhein-Neckar-Löwen bedeutet. „Es ist wahrscheinlich ein Muskelfaserriss. Man muss mal sehen, was morgen ist, aber ich denke nicht, dass ich noch mal zurückkomme", sagte der 29-Jährige direkt nach dem Spiel.

Bitter sichert den Sieg

Doch der Weltmeister ließ sich von dem Nackenschlag zunächst nicht beeinflussen. Bitter, der inzwischen für Fritz wieder das Tor hütete, war nun im Spiel angekommen und verlieh der Abwehr mit seinen Paraden den nötigen Halt. Eine halbe Minute vor Schluss erzielte Jan Lennartsson per Siebenmeter den Anschlusstreffer für Schweden, Deutschland musste die letzten Sekunden nach einer Zeitstrafe gegen Florian Kehrmann in Unterzahl spielen. Ein Unentschieden hätte das EM-Aus bedeutet. Kapitän Baur behielt die Nerven und sorgte mit einem Treffer vom Kreis für die endgültige Entscheidung. Vor 26 Stunden hätte keiner einen Pfifferling auf diese Mannschaft gegeben, und jetzt steht sie im Halbfinale", freute sich Baur über die Auferstehung seines Teams. Den genauen Grund für den Sieg nannte ein enttäuschter Magnus Wislander: „Die Deutschen hatten mehr Selbstbewusstsein als wir. Die sind Weltmeister, die wissen, was sie in diesen Spielen zu tun haben."

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