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Brand wirft drei Spieler aus der Mannschaft

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Handball-EM  

Brand wirft drei Spieler aus der Mannschaft

28.01.2008, 09:55 Uhr | dpa

Heiner Brand (Foto: imago)Heiner Brand (Foto: imago) Bundestrainer Heiner Brand hat nach der 26:36-Pleite gegen Frankreich ein Zeichen gesetzt und drei Spieler aus der Nationalmannschaft geworfen. Wegen fehlender Einstellung strich Brand nach dem Spiel um den dritten Platz bei der Handball-EM in Lillehammer die Rückraumspieler Lars Kaufmann und Rolf Hermann aus dem Kader. Zudem verordnete er Spielmacher Michael Kraus eine Denkpause.

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Hermann und Kaufmann konnten ihre Chance nicht nutzen

"Bei den nächsten Maßnahmen werde ich Rolf Hermann und Lars Kaufmann nicht berücksichtigen. Das war einfach zu wenig. Ich habe bei ihren Einsätzen nicht erkennen können, dass sie ihre Chance beim Schopf packen wollen", begründete Brand seine unerwartete Entscheidung.

Kraus zeigt derzeit "nicht einmal 30 Prozent"

Von Michael Kraus forderte der Bundestrainer bessere sportliche Leistungen. "Er zeigt derzeit nicht einmal 30 Prozent seines Könnens, muss lernen, sich voll und ganz auf den Handball zu konzentrieren", verlangte Brand von dem 24-Jährigen. Kraus war bei der WM im Vorjahr als bester Spielmacher des Turniers ausgezeichnet worden. "Da gilt auch kein WM-Bonus mehr", stellte Brand klar.

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Auftreten gegen Frankreich nicht akzeptabel

Was einige Spieler geleistet haben, würde laut Brand für ein so großes Ziel nicht reichen. Deshalb könne und wolle er das Auftreten im letzten Spiel nicht akzeptieren. "Bei aller Müdigkeit und der hohen Belastung verlange ich hundertprozentige Konzentration und Leidenschaft. Dabei sind einzelne Fehler durchaus verzeihbar, aber wenn nicht um jeden Ball bedingungslos gekämpft wird, dann ist das nicht in Ordnung", schimpfte der ehemalige Gummersbacher Nationalspieler.

Vorbereitung für olympisches Turnier

Am Ende der acht Turnierspiele in elf Tagen wirkte auch Brand ausgebrannt und leer. "Das war auch für mich ein sehr intensives Turnier", bekannte er. Dennoch zog der 55-Jährige ein halbes Jahr vor Olympia noch einmal kraftvoll die Daumenschrauben an. "Ich brauche jetzt ein bisschen Ruhe, dann werde ich alles analysieren. Alles zielt auf Peking hin, damit wir da optimal vorbereitet sind", erklärte der Bundestrainer weiter.

Perspektivspieler bekommen Einsätze

Er kündigte an, bei den nächsten Länderspielen im Februar gegen die Schweiz und Ende März beim Vier-Länder-Turnier in Innsbruck gegen Österreich, Schweden und Tunesien auch Perspektivspieler zu testen. Wohl wissend, dass bis Peking keine Wunder zu erwarten sind. "Der Kreis ist sehr überschaubar. Die Möglichkeit, Konkurrenzsituationen zu schaffen, ist sehr begrenzt", beklagte er.

Brand setzt weiter auf Markus Baur

Sicher ist jedoch, dass der Bundestrainer weiter uneingeschränkt auf Markus Baur setzt - sowohl als Spielmacher bei Olympia als auch als Trainer beim TBV Lemgo, wo der 37-Jährige vornehmlich seinen "Kronprinzen" Kraus wieder auf Linie bringen soll. "Wer bisher Zweifel daran hatte, welche Bedeutung Markus Baur für die Mannschaft hat, sollte jetzt davon überzeugt sein. Trainer hin, Trainer her - ich will in Peking gut abschneiden, da werde ich Markus Baur brauchen. Ich kann nur hoffen, dass er das schafft", sagte Brand und verordnete damit seiner "rechten Hand" ein Fitnessprogramm.

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