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Wiedersehen nach einem Vierteljahrhundert

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FC Aberdeen - FC Bayern München 1983  

Wiedersehen nach einem Vierteljahrhundert

10.02.2008, 17:50 Uhr | Jörg Hausmann, t-online.de

Aberdeens Trainer Alex Ferguson (li.) und Held John Hewitt anno 1985 (Foto: imago)Aberdeens Trainer Alex Ferguson (li.) und Held John Hewitt anno 1985 (Foto: imago) Sir Alex Ferguson und der FC Bayern München? Da war doch was, diese unwirkliche Nacht von Barcelona. 26. Mai 1999: Binnen 60 Sekunden entriss der von Ferguson betreute englische Doublegewinner seinerzeit im Camp Nou dem deutschen Meister mit zwei paralysierenden Toren den sicher geglaubten Sieg in der Champions League. Da war aber noch was, 16 Jahre zuvor in Aberdeen: Auch am 16. März 1983 dauerte es nur 60 Sekunden, um aus dem FC Bayern einen tief betrübten Verlierer zu machen. Ferguson war damals noch kein Sir, aber schon ein richtig erfolgreicher Trainer.

Sir Alex Ferguson 10 Länderspiele - und dann ManUs Heilsbringer

Goldene Jahre

Noch heute ist die Ära des inzwischen 66-Jährigen beim FC Aberdeen die erfolgreichste der 127-jährigen Geschichte des Vereins. Zwischen den Weltmeisterschaften 1978 und 1986 bescherte Ferguson den Dons drei Meisterschaften, vier Pokalsiege und den Gewinn des Ligapokals.

Bayern, Real und den HSV geschlagen

Den Höhepunkt markierte das Jahr 1983. Vor einem Vierteljahrhundert schwang sich Aberdeen – obwohl in der heimischen Premier League zum Saisonende nur Dritter hinter Dundee United und Celtic Glasgow – zur besten Vereinsmannschaft auf dem Kontinent auf. Ein 3:2-Erfolg über den deutschen Pokalsieger Bayern München bedeutete einen Meilenstein auf dem Weg dorthin. Weitere prominente Opfer waren Real Madrid und der Hamburger SV.

Den Torschützen des Gegners gleich eingekauft

Damals Europapokalsieger der Landesmeister, kamen die Hanseaten am 22. November 1983 im Hinspiel des Supercups daheim über ein 0:0 nicht hinaus. Ein 0:2 in Aberdeen besorgte vier Tage vor Heiligabend den Rest. Den Siegtorschützen Mark McGhee – zeitgleich mit Ferguson 1978 nach Aberdeen gekommen - nahm der HSV ein halbes Jahr später unter Vertrag.

Den Spieß umgedreht

Aberdeens Willie Miller (li.) gegen Bayerns Karl-Heinz Rummenigge (Foto: imago)Aberdeens Willie Miller (li.) gegen Bayerns Karl-Heinz Rummenigge (Foto: imago) Auch im Münchener Olympiastadion war der schottische Außenseiter am 2. März 1983 nicht zu bezwingen gewesen und mit einem respektablen 0:0 vom Hinspiel des Viertelfinals nach Hause gereist. Als aber Bayerns Hans Pflügler zwei Wochen später im Pittodrie Park nach 61 Spielminuten die Gäste zum zweiten Mal in Führung schoss, mussten für die Platzherren schon wieder zwei Tore her, um die Überraschung zu schaffen - und so kam es.

Top-Joker Hewitt

Alex McLeish – bis Jahresende 2007 schottischer Nationaltrainer und somit einer der Nachfolger seines damaligen Coaches Ferguson – glich in der 77. Minute aus. Und als in der 78. Minute John Hewitt richtig stand, um mit seinem vierten Treffer im laufenden Wettbewerb zum 3:2 zu vollenden, hatte Ferguson das richtige Händchen bewiesen. Hewitt hatte erst zwei Minuten zuvor Neil Simpson ersetzt. Dass er als Joker auch das Endspiel gegen Real Madrid entscheiden würde, wusste der 20-Jährige da noch nicht.

Auch 1999 den Sieg eingewechselt

16 Jahre später in Barcelona schickte Ferguson die frischen Angreifer Teddy Sheringham (66.) und Ole Gunnar Solskjaer (80.) aufs Feld. Ihre Treffer zum 2:1-Sieg gingen in die Geschichte ManUs und der Champions League ein.

Noch nie für die Champions League qualifiziert

In der fehlte der FC Aberdeen bislang, denn längst hat das große Duo aus Glasgow wieder das Kommando im schottischen Fußball übernommen. Aberdeens letzter Meistertitel liegt 23 Jahre zurück, die letzte Vize-Meisterschaft 14.

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