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Die Sorgen beim Klub werden immer größer

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1. FC Nürnberg  

Die Sorgen beim Klub werden immer größer

25.02.2008, 16:24 Uhr | dpa

In der Kritik: Nürnbergs Torwart Blazek (Foto: imago) (Quelle: imago)In der Kritik: Nürnbergs Torwart Blazek (Foto: imago) (Quelle: imago) Dicke Luft beim 1. FC Nürnberg: Mit abfälligen Gesten gegen die eigenen Anhänger hat Torwart Jaromir Blazek beim DFB-Pokalsieger für unnötigen Ärger gesorgt und Thomas von Heesen im Existenzkampf in der Bundesliga zusätzliche Probleme bereitet. "Er darf sich nicht mit den Zuschauern und Fans anlegen. Das ist kontraproduktiv und schadet der Mannschaft", sagte der aufgebrachte Club-Coach nach dem 1:1 (0:0) im Kellerderby gegen Energie Cottbus. "Ich bin nun einmal ein emotionaler Mensch, aber natürlich war meine Reaktion nicht in Ordnung. Ich entschuldige mich bei unseren Fans", sagte der umstrittene Torhüter, dem beim FCN-Gastspiel am Samstag bei Hannover 96 trotzdem ein Platz auf der Ersatzbank droht.

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Blazek verteidigt sich

Als Dennis Sörensen eine Minute nach dem Nürnberger Führungstor durch Marco Engelhardt (58. Minute) dem Tabellenletzten aus Cottbus einen wichtigen Auswärtspunkt sicherte, war nicht nur für die Fans klar: Der Club hat ein Torwartproblem, auch wenn der harmlose Schuss des Energie-Stürmers von FCN-Verteidiger Dominik Reinhardt abgefälscht wurde. "Die sportlich unbefriedigende Situation geht auch an mir nicht spurlos vorüber", verteidigte sich Blazek auf der Vereins-Homepage und versprach: "Ich werde alles dafür tun, dass wir da unten wieder rauskommen."

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"So eine Stimmung brauchen wir hier nicht"

Mehr als Blazeks unglückliche Aktion sorgte aber dessen Disziplinlosigkeit für Aufregung. Genervt vom Pfeifkonzert der Zuschauer, die zudem noch lautstark nach Ersatztorwart Daniel Klewer riefen, forderte der 35-jährige Tscheche die Fans in der Schlussphase des Kellerduells mit einer eindeutigen Geste auf, den Mund zu halten. Nach Spielende sorgte er mit provokantem Applaus für weiteren Unmut auf den Rängen. "Es ist nicht die Aufgabe eines Spielers, das Verhalten der Zuschauer zu bewerten, sondern seinen Job zu machen. Die Zuschauer haben das Recht, kritisch zu sein. So eine Stimmung brauchen wir hier nicht", kritisierte der verärgerte von Heesen.

"Es wird eine klare Ansage geben"

Der auch nach vier Spielen noch sieglose neue FCN-Coach wird Blazeks Unsportlichkeit nicht so ohne weiteres hinnehmen: "Wenn die Stimmung zwischen den Zuschauern und dem Torwart nicht mehr passt, dann geht das zu Lasten der Mannschaft. Es wird eine klare Ansage von mir geben." Auch Martin Bader hatte kein Verständnis für den Aussetzer des Keepers. «In so einer Phase muss man auf Durchzug schalten und in die Kabine gehen. Das war nicht schlau von ihm», meinte Nürnbergs Sportdirektor.

Unterstützung aus der Mannschaft

Auch wenn er in dieser Saison ein steter Unsicherheitsfaktor ist, hielt von Heesen wie sein Vorgänger Hans Meyer an Blazek fest. Selbst nach dem 0:1 im UEFA-Cup bei Benfica Lissabon, als er die Niederlage mit einem fatalen Fehlgriff verschuldet hatte, wehrte sich von Heesen gegen eine Torwart-Diskussion: "Blazek ist die Nummer eins." In Hannover könnte es anders sein, auch wenn die Spieler sich für den tschechischen Nationaltorhüter aussprachen. "Wir dürfen das enttäuschende Ergebnis nicht an einem Mann festmachen. Wir gewinnen als Truppe und verlieren als Truppe", betonte Reinhardt.

"Erst am Ende wird abgerechnet"

Während Cottbus mit dem Punkt gut leben konnte, hat beim Club das große Zittern begonnen. "Schon wieder ein Nackenschlag. Die Situation wird langsam prekär", sagte Bader, "aber wir sind noch nicht abgeschlagen oder auf Abschiedstournee, sondern werden uns wehren, so lange es geht." Trainer von Heesen lässt sich trotz Erfolglosigkeit und Blazek-Ärger nicht unterkriegen: "Wir geben weiter Gas. Erst am Ende wird abgerechnet."

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