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DFB-Arzt verordnet Schmerzmittel "zurückhaltend" | EM 2008 - Deutschland

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EM 2008 - Deutschland  

Teamarzt: "Verordnen Schmerzmittel zurückhaltend"

23.05.2008, 16:21 Uhr | dpa

Tim Meyer (links) und Bundestrainer Joachim Löw (Foto: imago)Tim Meyer (links) und Bundestrainer Joachim Löw (Foto: imago) Nach dem Wirbel um den "Fall Ivan Klasnic" tritt DFB-Arzt Tim Meyer Mutmaßungen entgegen, dass im gesamten deutschen Fußball übermäßig Schmerzmittel verwendet werden. "Wir verordnen sie zurückhaltend", sagte der Internist über den Einsatz dieser Medikamente bei der deutschen Nationalmannschaft. Meyer mahnte darüber hinaus zur Sachlichkeit: "Die ganze Bevölkerung nimmt bei Kopfschmerzen Aspirin. Wir sollten nicht bei Fußballern ein großes Problem sehen, wenn auch sie das sporadisch einnehmen.»

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"Schmerzmittel nicht mit EPO gleichsetzen"

Doping und Schmerzmittel in Verbindung zu bringen, lehnt der Leiter des Instituts für Sportmedizin an der Universität Paderborn ab: "Schmerzmittel steigern nicht die Leistungsfähigkeit, sie stellen bestenfalls die schmerzbedingt reduzierte normale Leistungsfähigkeit her. Das darf man nicht in einen Topf schmeißen mit EPO", sagte Meyer. Er ist auch entschieden dagegen, Schmerzmittel auf die Dopingliste zu setzen: "Wenn das geschieht, muss es im Umkehrschluss die Möglichkeit geben, diese in medizinisch gerechtfertigten Situationen doch zu verordnen." Das würde aus seiner Sicht zu einer Flut von Ausnahmeanträgen an die Nationale Antidoping-Agentur (NADA) führen, die damit personell überfordert wäre.

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Klasnic hatte schwere Vorwürfe erhoben

Werder Bremens Ivan Klasnic hatte nach seiner Nierentransplantation schwere Vorwürfe gegen die medizinische Abteilung des Bundesligisten erhoben, weil die Schädigung des Organs angeblich nicht erkannt worden war. Gleichzeitig hatte der kroatische Nationalspieler berichtet, dass er regelmäßig größere Mengen von Schmerzmitteln eingenommen habe. "Den 'Fall Klasnic' kann ich nicht beurteilen, weil mir die Einzelheiten nicht bekannt sind", sagte Meyer.

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Kein Nationalspieler mit Nierenproblemen

Das Potenzial der Schädigungen, das bei den vorwiegend verwendeten Schmerzmitteln Acetylsalicylsäure (Aspirin), Diclofenac (Voltaren), Ibuprofen und Paracetamol bestehe, müsse medizinisch "realistisch" bewertet werden: "Es ist nicht so, dass jeder Zweite eine Nierenschädigung bekommt, weil er Schmerzmittel einnimmt." In der Nationalmannschaft beispielsweise habe kein Spieler ein Nierenproblem.

Schaden für die Sportmedizin

Meyer räumte ein, dass die Sportmedizin in Deutschland durch den Doping-Skandal um das ehemalige Radsport-Team T-Mobile unter Beteiligung von Ärzten der Uni Freiburg Schaden genommen habe: "Unser Fach ist etwas unter Druck geraten. Wir müssen dem entgegentreten, in dem wir seriöse Medizin machen."

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