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Hamilton und Rosberg für Frankreich strafversetzt

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McLaren-Mercedes und Williams  

Hamilton und Rosberg für Frankreich strafversetzt

10.06.2008, 10:50 Uhr | t-online.de, Motorsport-Total.com

Der McLaren-Mercedes von Lewis Hamilton und der Ferrari von Kimi Räikkönen werden nach dem Unfall weggeschoben. (Foto: imago)Der McLaren-Mercedes von Lewis Hamilton und der Ferrari von Kimi Räikkönen werden nach dem Unfall weggeschoben. (Foto: imago) Der Crash in der Boxengasse beim Großen Preis von Kanada hat für Lewis Hamilton und Nico Rosberg ein Nachspiel. Die Rennleitung bestrafte die beiden Fahrer mit einer Rückstufung in der Startaufstellung beim nächsten Rennen in Frankreich um jeweils zehn Plätze. McLaren-Mercedes-Pilot Hamilton war an einer roten Ampel am Ende der Boxengasse auf Kimi Räikkönens Ferrari gekracht. Danach fuhr Rosberg mit seinem Williams in Hamiltons Wagen.

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Nur Rosberg kann weiterfahren

Während einer Safety-Car-Phase in Montreal waren fast alle Piloten in der Box. Die zuerst wieder losfahrenden Robert Kubica und Kimi Räikkönen sahen im letzten Moment, dass die Ampel am Ende der Boxengasse auf Rot stand und bremsten ihre Autos gerade noch rechtzeitig. Die dahinter folgenden Hamilton und Rosberg erkannten die Gefahr zu spät und konnten nicht mehr rechtzeitig anhalten. Auf Grund der starken Beschädigung ihrer Autos mussten Hamilton und Räikkönen aufgeben. Rosberg konnte das Rennen nach dem Wechsel des Frontflügels fortsetzen und landete am Ende außerhalb der Punkteränge auf Rang zehn.

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Teamwertung Ferrari noch knapp vorne

McLaren-Geschäftsführer: Eine zu harte Entscheidung

"Auf einmal stehen die da! Das habe ich leider etwas spät gemerkt - und da habe ich dann auch sofort gesehen, dass die Ampel rot war", beschrieb Hamilton die Situation. Vom Team sei er noch gewarnt worden, aber da sei es schon zu spät gewesen - "Ich sage nur: Sorry, Kimi!" McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh bezeichnete die Entscheidung der Rennleitung als zu hart, schließlich seien damit die Chancen des britischen Rennfahrers gering, beim Rennen in Magny-Cours ein Wort um den Sieg mitzureden. "Es ist eine Entscheidung, die die Rennleitung gefällt hat, wir müssen also nun das Beste aus ihr machen", sagte Whitmarsh gegenüber "autosport.com".

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Rosberg: "Ich habe einen Fehler gemacht und wurde dafür bestraft"

Ähnlich wie Hamilton beschrieb Rosberg den Unfallhergang. "Ich habe die rote Ampel einfach zu spät gesehen und konnte nicht mehr anhalten. Dass die stehen geblieben sind, habe ich auch nicht gesehen, weil Hamilton vor mir mit Vollgas weitergefahren ist. Und dann fährst du dem halt drauf." Obwohl der Williams-Fahrer von einer "Katastrophe" sprach, akzeptierte er das Urteil der Rennkommissare. "Das geht in Ordnung. Ich habe einen Fehler gemacht und wurde dafür bestraft", sagte Rosberg.

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