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Werder Bremen verbietet Diego die Olympia-Teilnahme

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Werder Bremen  

Werder verbietet Diego die Olympia-Teilnahme

14.07.2008, 14:49 Uhr | t-online.de

Diego darf nicht zu Olympia (Foto: imago)Die Verantwortlichen von Werder Bremen haben ein Machtwort gesprochen. Die Olympia-Teilnahme von Superstar Diego ist endgültig vom Tisch. Manager Klaus Allofs machte dem Superstar in einem Kabinen-Gespräch, an dem auch Trainer Thomas Schaaf teilnahm, klar, dass es keine Freigabe geben werde.

Der Mittelfeldspieler hatte zuletzt immer wieder betont, unbedingt in Peking für Brasilien dabei sein zu wollen. "Natürlich würde ich sehr gerne an den Olympischen Spielen teilnehmen. Das ist ein Traum von mir. Aber Werder möchte mich nicht freigeben. Klaus Allofs und Thomas Schaaf haben mir die Gründe dafür erklärt. Das werde ich respektieren. Ich werde jetzt mit Werder konzentriert in die Saisonvorbereitung gehen", sagte Diego.

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Ab ins Trainingslager

Gemeinsam mit den übrigen Werder-Profis reist Diego heute ins Trainingslager nach Norderney. Wie er auf das Olympia-Verbot reagieren wird, bleibt abzuwarten. Der Südamerikaner zeigte sich bislang stets diszipliniert und professionell. In Bremen erwarten sie diese Einstellung auch jetzt. Eine Abstellung war für die Werder-Bosse nie ein Thema. Trainer Schaaf hatte immer wieder betont, dass der verletzungsanfällige Profi eine zielgerichtete Vorbereitung bekommen soll.

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Nicht im offiziellen Terminkalender

Bei einer Olympia-Teilnahme wäre diese nicht garantiert gewesen. Zudem hätte Diego dem deutschen Vizemeister in den ersten beiden Bundesliga-Spielen in Bielefeld und gegen Schalke nicht zur Verfügung gestanden. "Das wollten wir unbedingt verhindern", sagt Schaaf. Da das Olympia-Turnier nicht im offiziellen Termin-Kalender der FIFA steht, sind die Vereine nicht zu einer Abstellung verpflichtet. Allofs unterstrich, dass er nach dieser Entscheidung keine Streitigkeiten mit den Verbänden erwartet. "Es gibt Stand heute keine rechtliche Grundlage, dass die Klubs die Spieler abstellen müssen. Deshalb erwarte ich auch keine Reaktionen der FIFA." Für die Zukunft forderte der Werder-Geschäftsführer noch einmal klarere Regelungen der FIFA ein, um derartige Situationen zu vermeiden.

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