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Die Angst vor dem Anschlag

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Olympia - Terror  

Die Angst vor dem Anschlag

19.07.2008, 15:34 Uhr | dpa

Ein chinesischer Polizist gibt in entsprechender Schutzkleidung in Peking Anweisungen für den Anschlagsfall (Foto: dpa)Ein chinesischer Polizist gibt in entsprechender Schutzkleidung in Peking Anweisungen für den Anschlagsfall (Foto: dpa) Olympia 1972 in München, Olympia 1996 in Atlanta: leider auch Schauplätze blutigen Terrors. Um in Peking bestmöglich auf ungebetene Störenfriede vorbereitet zu sein, musste ein Teil der 17 Millionen Einwohner das Horrorszenario eines Anschlags proben.

Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, sei der neue Olympia-Wald für den Fall der Fälle - oder eine Naturkatastrophe - während der Spiele als Schutzzone für Athleten und Zuschauer auserkoren worden. Für diesen Fall seien auch Schlafsäcke und Zelte vorbereitet worden, wie die Agentur unter Berufung auf ein Mitglied des Olympia-Organisationskomitees BOCOG erklärte.

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Nachlesen im Handbuch

In der vergangenen Woche hatte das Pekinger Polizeiministerium zudem ein Handbuch herausgegeben, das Tipps zum richtigen Verhalten bei einer Terrorattacke beschreibt. "Wehren Sie sich nicht, schauen Sie dem Entführer nicht in die Augen, reden Sie nicht, bewegen Sie sich langsam", heißt es darin für den Fall einer Entführung. Entführungsopfer sollten außerdem möglichst ihre Handys verstecken. Das Handbuch enthält auch Hinweise für das Verhalten bei Angriffen mit chemischen, biologischen und atomaren Waffen und Hilfen zur Identifizierung von Bomben.

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Belohnung für menschliche Terror-Seismographen

Die chinesischen Behörden haben einen möglichen Terrorangriff als größte Bedrohung für die Olympischen Spiele vom 8. bis 24. August in Peking bezeichnet. Seit Jahren sind in China allerdings keine Terroranschläge mehr gemeldet worden. Für nützliche Hinweise auf geplante Anschläge und Verbrechen haben die Behörden eine Belohnung von bis zu 500.000 Yuan ausgelobt.

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