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Deutsche Damenduos sind raus

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Olympia 2008 - Beachvolleyball  

Deutsche Damenduos sind raus

15.08.2008, 19:42 Uhr | dpa

Laura Ludwig hat ausgebaggert (Foto: imago)Laura Ludwig hat ausgebaggert (Foto: imago) Vor den Augen von Basketball-Star Dirk Nowitzki haben die deutschen Beachvolleyballer bei den Olympischen Spielen eine Bauchlandung hingelegt. Einen Tag nach dem Vorrunden-Aus von Julius Brink und Christoph Dieckmann versanken auch für die beiden Frauen-Teams die Hoffnungen auf olympisches Edelmetall frühzeitig im Sand.

Die Europameisterinnen Sara Goller und Laura Ludwig mussten sich im Achtelfinale den österreichischen Schwestern Doris und Stefanie Schwaiger mit 1:2 (21:23, 21:11, 16:18) geschlagen geben. Im letzten Match des Tages in Peking besiegelte das 0:2 (18:21, 14:21) von Okka Rau/Stephanie Pohl gegen Ana Paula Conelly/Larissa França (Brasilien) die bittere deutsche Pleite.

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Nur Nowitzki wird gefeiert

"Sich mit so einer unterirdischen Leistung zu verabschieden, ist traurig", sagte Okka Rau. Mit einer Olympia-Medaille wird es für die 31 Jahre alte Lehramtsstudentin jetzt nichts mehr werden. "Das waren wohl meine letzten Olympischen Spiele", meinte sie. Gefeiert wurde im Beachpark Chaoyang nur NBA-Profi Dirk Nowitzki, der beim Verlassen der Tribüne von unzähligen Volunteers und Zuschauern umzingelt und fotografiert wurde. "Wir haben uns mehr erhofft. Das war nicht das Turnier der Deutschen", sagte Okka Rau frustriert.

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Männer-Duo als Hoffnung

Als einziges Team aus dem Aufgebot des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) hatten David Klemperer/Eric Koreng am Samstag gegen die an Nummer eins gesetzten Chinesen Wu Penggen/Xu Linyin die Chance auf den Einzug in das Viertelfinale.

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Trauriges Ende

Ähnlich frustriert hatte sich drei Stunden zuvor das zweite deutsche Frauen-Duo präsentiert. "Das ist die enttäuschendste Niederlage meiner Karriere", sagte Sara Goller. Noch eine Stunde nach Spielschluss kauerte die 26-Jährige auf einem weißen Handtuch vor dem Stadion und ließ sich von ihren mitgereisten Eltern trösten. Fünf Wochen nach dem EM-Gewinn in ihrer Wahlheimat Hamburg hatte sich das attraktive Duett bei seiner Olympia-Premiere mehr ausgerechnet - und gegen die Österreicherinnen sogar einen Matchball vergeben. "Ich bin jetzt ein bisschen leer. Da arbeitest du zwei Jahre auf dieses Event hin und jetzt ist es schon vorbei", sagte Sara Goller.

Lag es an den Nerven?

"Wir sind total enttäuscht. Das hätte keiner erwartet. Uns fehlen wohl in den entscheidenden Momenten die Nerven", sagte Laura Ludwig. Seit 2004 baggern und schmettern die beiden in einem Team und zählten zu den ersten Anwärterinnen auf die von DVV-Präsident Werner von Moltke ausgegebene Mission "Medaillennähe". "Wir haben längst nicht so gespielt wie wir es können", meinte Sara Goller.

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