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Formel 1: Kostet das Skandal-Urteil Hamilton den Titel?

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Formel 1  

Kostet das Skandal-Urteil Hamilton den Titel?

08.09.2008, 09:38 Uhr | t-online.de

McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton vor Kimi Räikkönen im Ferrari (Foto: dpa)McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton vor Kimi Räikkönen im Ferrari (Foto: dpa) Auf den grenzenlosen Jubel von Titelanwärter Lewis Hamilton folgte schnelle Ernüchterung. Für die Experten ist die 25-Sekunden-Strafe gegen den Briten ein Skandal-Urteil der FIA, um die Weltmeisterschaft wieder spannender zu machen.

Denn Hamiltons Vorsprung auf Ferrari-Pilot Felipe Massa in der WM-Wertung beträgt jetzt nur noch 2 Punkte. "Schade, dass immer wieder so tolle Rennen auf diese Art und Weise zerstört werden. Das ist ein Skandal allererster Güte und eine völlige Fehlentscheidung der Regelwächter", sagte RTL-Experte Christian Danner. Auch Ex-Weltmeister Niki Lauda konnte keinen Regelverstoß feststellen: "Das war ein blitzsauberes Manöver von Hamilton", sagte er der "Bild"-Zeitung.

Ergebnisse Das Rennen im Überblick
Rennbericht Zeitstrafe für Hamilton - McLaren protestiert
Video

Wird Hamilton seine Cleverness zum Verhängnis?

Anstoß der Diskussionen ist eine Szene zwei Runden vor Rennende. Hamilton und Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen kämpfen um den Sieg. Der junge Brite setzt mit seinem McLaren-Mercedes zum Überholmanöver an und wird vom Iceman abgedrängt. Hamilton muss deshalb die folgende Schikane abkürzen und landet vor dem Ferrari wieder auf der Strecke. Den Regeln entsprechend ließ Hamilton den Ferrari aber wieder vorbeiziehen und setzte sich direkt in dessen Windschatten. Clever vom Briten, vielleicht zu clever. Die FIA verhängt rund zweieinhalb Stunden nach Rennschluss eine 25-Sekunden-Strafe wegen "unerlaubten Abkürzens der Schikane und Erlangen eines Vorteils".

Kommentare t-online.de-User wittern einen Skandal
Haug Hamilton hat durch "Besserleistung" gewonnen

Pressestimmen "Hamilton wurde der Sieg gestohlen"
Regelwerk Die angewendeten Paragrafen im Fall Hamilton

Stuck: "Kann diese Strafe nicht nachvollziehen"

"Ich habe nichts falsch gemacht und Kimi sofort wieder passieren lassen", sagte Hamilton nach dem Rennen. "Das ist Rennsport. Wenn das nicht mehr geht, verstehe ich die Welt nicht. Auch der ehemalige deutsche Formel-1-Fahrer Hans-Joachim Stuck ist fassungslos: "Diese Strafe kann ich absolut nicht nachvollziehen. Hamilton hat Räikkönen einwandfrei passieren lassen. Dass man ihn dafür bestrafen kann, sehe ich ganz und gar nicht so." Weiteren Zuspruch erhält Hamilton vom Premiere-Experten Marc Surer: "Ich bin schockiert. Die Strafe kam für mich völlig überraschend, denn Lewis hat aus meiner Sicht alles richtig gemacht. Er hat Kimi den Regeln entsprechend wieder passieren lassen, sich hinter ihm eingereiht und erst danach wieder angegriffen. Jetzt bekommt er eine Zeitstrafe für ein Vergehen, das keines war. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen."

Protest von McLaren-Mercedes

McLaren-Mercedes legte gegen den Schiedsspruch Protest ein. "Wir haben alle unsere Daten angeschaut und auch den Rennkommissaren der FIA zugänglich gemacht. Es hat sich gezeigt, dass Lewis vom Gas gegangen und 6 Stundenkilometer langsamer als Kimi war, als sie die Start- und Ziellinie überquerten." Jetzt liegt es in den Händen der FIA, ob die Strafe bestehen bleibt.

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