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Doping: Anabolika - schnell zu mehr Muskeln

Doping-Erklärungen  

Anabolika: Schnell zu mehr Muskeln

18.11.2010, 18:39 Uhr | dpa, dpa

Anabole Steroidhormone stellen die Gruppe der am häufigsten verwendeten Dopingsubstanzen dar. Nach Berechnungen von Sportwissenschaftlern werden weltweit jährlich 700 Tonnen anaboler Steroide von 15 Millionen Konsumenten zu Dopingzwecken missbraucht.

Vor allem bei Bodybuildern ist das Mittel beliebt. Anabolika ähneln dem männlichen Sexualhormon Testosteron. Es sind 50 verschiedene Arten bekannt. Die Mittel sind leicht nachweisbar.

Johnson ist der bekannteste Sünder

Als Nebenwirkungen treten Leberschäden, Störungen des Hormonhaushalts und ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko auf. Frauen werden „vermännlicht“ (tiefe Stimme, Körperbehaarung). Starke Akne ist ebenfalls ein Anzeichen für Anabolika-Missbrauch. Bei Männern schrumpfen die Hoden. Bei genetisch vorbelasteten Personen beschleunigt sich der Prozess des Haarausfalls. Der bekannteste Anabolika-Fall der Sportgeschichte ist der von Ben Johnson. Dem Sprinter wurde nach seinem Sieg bei Olympia 1988 in Seoul die Einnahme von Stanozolol nachgewiesen.

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