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Bundesliga: Laser-Attacke auf Hannover-96-Keeper Fromlowitz

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Hannover 96  

Laser-Attacke auf 96-Keeper Fromlowitz

27.10.2008, 10:30 Uhr | dpa

Florian Fromlowitz sollte mit Laser-Angriffen aus dem Konzept gebracht werden. (Foto: imago)Florian Fromlowitz sollte mit Laser-Angriffen aus dem Konzept gebracht werden. (Foto: imago) Neuer Wahnsinn in der Bundesliga! Unverbesserliche starteten beim Spiel Hannover 96 gegen Werder Bremen erstmals in Deutschland einen Laser-Agriff auf einen Fußballspieler. Opfer war 96-Torhüter Florian Fromlowitz. "Das ging direkt ins Auge, wie als ob man zu lange in die Sonne schaut. Das stört natürlich die Konzentration“, sagte der 22-Jährige.

Mit einem grünen Laserpointer blendeten Zuschauer immer wieder den Keeper, so dass er sich bei Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer beschwerte.

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Spiel-Abbruch ist das letzte Mittel

"Das Blenden mit dem Laser ist unsportlich und beeinflusst das Spielgeschehen. Deshalb habe ich eine Stadiondurchsage angeordnet. Ein Abbruch ist immer die allerletzte Konsequenz. Vorher hätte ich mich noch mit dem Sicherheitsdienst besprochen, ob es möglich ist, den Verursacher irgendwie ausfindig zu machen“, sagte Kinhöfer der "Bild“-Zeitung.

Laserattacke Lehmann, Schneider und Co. gegen Österreich geblendet

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Keine unmittelbare Gefahr

Unmittelbare Gefahr für die Augen besteht für die Spieler nicht. Allerdings nur, "solange man nur kurz in die Laserstrahlen guckt“, zitiert die "Bild“-Zeitung Dr. Claus-Peter Witt, Augenfacharzt aus Hamburg. Der Arzt warnt allerdings auch: "Die grünen Laser-Pointer sind zehnmal stärker als rote und haben eine stärkere Blendwirkung als die Sonne. Für Spieler ist das eine große Beeinträchtigung.“

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Christian Vander wird beim Spiel in Athen von gegnerischen Fans geblendet. (Foto: dpa)Christian Vander wird beim Spiel in Athen von gegnerischen Fans geblendet. (Foto: dpa)

Schwierig zu finden

Wie kann man in Zukunft ausschließen, dass solche Attacken zur Regelmäßigkeit werden? Hannovers Stadionchef Thorsten Meier ist skeptisch. "Wenn man so etwas bei der Kontrolle finden würde, nimmt man es ab. Das Problem ist, dass man die Dinger kaum findet.“

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DFB hält den Ball flach

In der Bundesliga war es der erste Fall einer solchen Beeinträchtigung, weshalb man die Situation beim Deutschen Fußball- Bund nicht überbewerten will. "Das war eine einmalige Aktion. Wir müssen aber im Schulterschluss mit den Clubs und der DFL sehen, dass das kein Phänomen wird", sagte DFB-Mediendirektor Harald Stenger. Auch FIFA-Schiedsrichter Herbert Fandel hält nichts von Panikmache. "Bislang ist das eine Seltenheit", sagte der Referee.

Lehmann erstes Opfer

Erstmals konfrontiert wurde ein deutscher Spieler mit dieser modernen Form der Gewalt gegen Fußballer beim Test-Länderspiel zur EM 2008 Österreich gegen Deutschland im Februar 2008. Damals versuchten österreichische Fans Nationalkeeper vor allem Nationalkeeper Jens Lehmann immer wieder zu irritieren. Opfer waren aber auch Bernd Schneider, Bastian Schweinsteiger und Manuel Friedrich.

Vander und Ronaldo ebenfalls geblendet

Die Attacken mit dem Laser-Pointer haben jetzt also auch in Deutschland Einzug gehalten. Bereits vergangene Woche musste Bremens Torhüter Christian Vander beim Champions-League-Spiel in Athen Bekanntschaft mit Laser-Angriffen machen. Auch Cristiano Ronaldo wurde in der zurückliegenden Champions-League-Saison bei einem Auswärtsauftritt von Manchester United in Lyon mit Laser-Angriffen belästigt.

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