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Eintracht Frankfurt verlängert Vertrag mit Trainer Friedhelm Funkel

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Eintracht Frankfurt  

Frankfurt verlängert Vertrag mit Trainer Funkel

28.01.2009, 15:28 Uhr | dpa

Funkel ist dienstältester Trainer bei Eintracht Frankfurt. (Foto: imago)Funkel ist dienstältester Trainer bei Eintracht Frankfurt. (Foto: imago) Es dauerte etwas länger als in den vergangenen Jahren, doch das Ergebnis ist dasselbe: Eintracht Frankfurt hat sich mit Trainer Friedhelm Funkel auf eine Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrages um ein weiteres Jahr geeinigt und damit rechtzeitig vor dem Rückrundenauftakt an diesem Samstag bei Hertha BSC Berlin für Klarheit gesorgt.

"Der Vorstand hat einstimmig für eine weitere Zusammenarbeit mit dem Trainer gestimmt und auch Herr Funkel ist einverstanden mit dem neuen Vertrag", sagte Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen.

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Aufsichtsratsboss will keinen Ärger mit Bruchhagen

Damit wird Funkel Erich Ribbeck als dienstältesten Trainer bei den Hessen ablösen. Der frühere Bundestrainer war 1826 Tage Chefcoach der Eintracht, Funkel ist am 2. Juli 1827 Tage Eintracht-Trainer. Bruchhagen hatte mit dem Coach ein abschließendes Gespräch geführt, in dem letzte Details geklärt wurden. Anschließend teilte der Eintracht-Boss dem Aufsichtsrats-Vorsitzenden Herbert Becker die Entscheidung des Vorstandes mit. Obwohl in dem Kontrollgremium einige Kritiker des Trainers sitzen, gilt seine Zustimmung als sicher, da Becker eine Konfrontation mit dem in Frankfurt hoch angesehenen Bruchhagen vermeiden will. Anfang Februar soll der neunköpfige Aufsichtsrat den Vertrag endgültig absegnen.

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Unverständnis für Unruhe im Umfeld

Die Personalie Funkel hatte in den vergangenen Tagen rund um die Commerzbank-Arena für Unruhe gesorgt, weil der Klub das Bleiben des Trainers nicht wie in den vergangenen Jahren üblich im Trainingslager an der Algarve verkündet hatte. "Ich kann die Aufregung nicht verstehen. Nur weil wir nicht so funktionieren, wie es einige wollen, machen hier einige eine Palastrevolution", sagte Bruchhagen. Auch Funkel hatte zuletzt kein Verständnis für die Schlagzeilen gezeigt. "Wir haben uns auch in den vergangenen Jahren nicht immer in einem Gespräch geeinigt", sagte der Coach.

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Funkel stand kurz vor dem Rauswurf

Funkel ist seit 2004 bei der Eintracht tätig und führte den Traditionsverein gleich in seinem ersten Jahr zurück in die 1. Liga. In den vergangenen Jahren etablierte der 55-Jährige den einstigen Skandalverein in Zusammenarbeit mit Bruchhagen in der deutschen Eliteklasse. Nach dem schlechten Start in die laufende Spielzeit stand Funkel, nach dem Bremer Thomas Schaaf der Coach mit der derzeit längsten Amtszeit in der Bundesliga, jedoch kurz vor dem Rauswurf. Doch der Last-Minute-Sieg im Nachholspiel gegen den Karlsruher SC am 22. Oktober (2:1) rettete dem 320-maligen Bundesligaspieler den Job. Bis zur Winterpause führte er die Frankfurter wieder ins gesicherte Mittelfeld.

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Kritiker trotz Erfolge

Trotz seiner unbestrittenen Erfolge mit der Eintracht hat der ehemalige Trainer von Bayer Uerdingen, MSV Duisburg, Hansa Rostock und 1. FC Köln in der Mainmetropole zahlreiche Kritiker. Viele Fans und Sponsoren werfen Funkel vor, unattraktiven Fußball spielen zu lassen, und trauen ihm nicht zu, den Klub ins obere Tabellendrittel zu führen. Bruchhagen verwies hingegen immer wieder auf die Verdienste des erfahrenen Trainers und setzte sich mit seinem Votum für den Coach letztendlich wieder durch.

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