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Williams F1 Team: Nico Rosberg startet ohne KERS in die neue Saison

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Williams F1 Team  

Nico Rosberg: Ohne KERS nach Down Under

19.02.2009, 13:06 Uhr | sid

Ohne KERS in Australien: Nico Rosberg im Williams (Foto: imago)Ohne KERS in Australien: Nico Rosberg im Williams (Foto: imago) Das neue Energierückgewinnungs-System KERS hängt wie ein Damoklesschwert über der Formel 1. Die Teams stecken nach wie vor in der Erprobungsphase, testen, schrauben, tüfteln. Ab dem Großen Preis von Australien am 29. März darf KERS eingesetzt werden, muss es aber nicht. Das Williams F1 Team des Deutschen Nico Rosberg hat sich nun als erster Rennstall gegen einen Einsatz beim Saisonstart ausgesprochen. "Wir sind uns darüber im Klaren, dass wir es in Australien nicht benutzen werden, aber nicht darüber, wann wir es einsetzen werden", sagte ein Teamsprecher.

Der Automobil-Weltverband FIA hat nach der Einführung der Systeme zur Energierückgewinnung für die Saison 2009 den Teams freigestellt, ob sie KERS nutzen wollen.

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Zusätzlicher Turbo - Batterien oder Schwungrad

Die Systeme speichern während der Fahrt abfallende Bremsenergie, die den Fahrern über einen Knopf am Lenkrad pro Runde für maximal 6,7 Sekunden 82 zusätzliche PS zur Verfügung stellen. Mit Ausnahme von Williams speichern alle Teams die Energie in Batterien. Die Briten dagegen haben ein mechanisches Schwungrad entwickelt, das bei den Testfahrten noch Probleme macht.

Williams will "KERS erst einführen, wenn es uns verbessert"

Ferrari und Renault haben ebenfalls noch Schwierigkeiten mit ihren Lösungen, Toyota fährt zweigleisig und plant zunächst auch ohne KERS. "Die größten Verbesserungsmöglichkeiten bieten momentan die Gewichtsverteilung, die Balance und die Anpassung der Abstimmung für die profillosen Slick-Reifen. Darauf richten wir im Augenblick unseren Focus", sagte der Williams-Sprecher. "Wir werden KERS erst einführen, wenn es unsere Leistungsfähigkeit verbessert."

Jede Menge Vorteile, jede Menge Nachteile

Den Vorteilen durch die Mehrleistung stehen bei allen Teams noch Nachteile gegenüber durch das zusätzliche Gewicht und dessen schlechtere Verteilung im Auto, was das Handling der Fahrzeuge beeinträchtigt.

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