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Großer Preis von Malaysia: Hohn und Spott für Ferrari

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Ferrari  

In der Quali verzockt - und dann noch verspottet

05.04.2009, 10:38 Uhr | Norman Gosch, t-online.de

Machte als Berater keinen guten Eindruck: Michael Schumacher (Foto: xpb.cc)Machte als Berater keinen guten Eindruck: Michael Schumacher (Foto: xpb.cc) Showdown in Malaysia: Wenn die Startampel auf dem Sepang International Circuit heute auf Grün springt, richten sich die Augen der Fans vorrangig auf zwei Teams. Zum einen auf Brawn GP, der Neuling, der mit Jenson Button wie schon in Melbourne den Pole-Setter stellt. Zum anderen auf Ferrari. Das Team aus Maranello hat es gestern geschafft, das Qualifying komplett zu verhauen - und das unter den Augen von Großmeister Michael Schumacher.

Für diesen Fauxpas erntete der italienische Vorzeigerennstall Hohn und Spott von den TV-Experten.

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Qualifying in Sepang Ferrari verzockt sich im großen Stil
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Das Massa-Debakel im Qualifying

Was war eigentlich passiert? Felipe Massa drehte im ersten Durchgang des Zeitfahrens vier schnelle Runden, kam danach zurück in die Box. Seine Zeit von 1:35,642 Minuten hätte ihm am Vormittag noch Platz eins eingebracht. Und so dachte man sich am roten Kommendostand, diese Zeit müsste die Eintrittskarte für den zweiten Quali-Lauf bedeuten. Tat sie aber nicht, Massa schied auf Rang 16 liegend aus.

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Surer: "Wundere mich, dass man so einen Scheiß machen kann"

Premiere-Kommentator Marc Surer brachte die Situation auf den Punkt: "Ich wundere mich, dass man mit so einer Beratung so einen Scheiß machen kann." Gemeint war damit Michael Schumacher, der dem Team als Berater am Kommandostand unter die Arme greifen sollte. Nach Surers Meinung hätte der Rekordweltmeister ob all seiner Erfahrung spüren müssen, "dass es schief läuft. Und sagen: Jungs, fahrt noch mal raus."

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Seitenhieb von Pole-Setter Jenson Button

Ex-Weltmeister Niki Lauda sah das ganz ähnlich. "Als ehemaliger Rennfahrer hätte er doch die Situation überreißen müssen", so der Österreicher. "Das war nur peinlich." Und auch der Mann auf der Pole Position, Jenson Button, hatte noch einen Seitenhieb für Ferrari übrig: "Wir brauchen hier bei uns keinen Berater wie Schumacher, um schnell zu sein. Wir wissen selbst, wie wir Rennen und Titel gewinnen können."

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Lewis Hamilton als Vorbild für Massa?

Für Massa heißt es nun, das Beste aus seiner verfahrenen Situation zu machen. Dass man auch von einem hinteren Platz weit nach vorne fahren kann, bewies nicht zuletzt Weltmeister Lewis Hamilton beim Saisonauftakt in Melbourne. Auch wenn der Brite am Ende disqualifiziert wurde, von Platz 18 zu starten und Dritter zu werden dürfte sich Massa durchaus zum Vorbild nehmen.

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