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Bielefeld reicht Remis gegen Hannover nicht

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Arminia Bielefeld - Hannover 96  

Auch Berger kann Arminia nicht vor Abstieg bewahren

23.05.2009, 19:30 Uhr | dpa

Voller Einsatz: Hannvoers Bastian Schulz (li.) und Bielefelds Robert Tesche (Foto: AP)Voller Einsatz: Hannvoers Bastian Schulz (li.) und Bielefelds Robert Tesche (Foto: AP)Die Mission Klassenverbleib von Jörg Berger bei Arminia Bielefeld ist gescheitert. Mit dem 2:2 (1:0) gegen Hannover 96 besiegelten die Ostwestfalen den siebten Abstieg aus der Fußball-Bundesliga.

Alle Hoffnungen auf eine Trendwende, die nach dem frühen 1:0 (2. Minute) durch das Eigentor des Gäste-Manndeckers Mario Eggimann aufgekommen waren, erwiesen sich als Wunschdenken. Auch der erst am Montag als Nachfolger von Trainer Michael Frontzeck vorgestellte Berger konnte das Unheil nicht abwenden. Vor 27 300 Zuschauern in der ausverkauften Schüco Arena sorgten Jiri Stajner (57.) und Sergio Pinto (84.) für große Bielefelder Ernüchterung. Der Ausgleich von Artur Wichniarek (90.) kam zu spät.

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"Vorstand-raus"-Rufe

Anders als in den vergangenen vier Jahren blieb das Happy End im steten Überlebenskampf diesmal aus. Zehn sieglose Spiele in Serie und nur vier Saisonerfolge erwiesen sich als zu schwere Hypothek. Zwar drängte die Arminia in der Schlussphase mit aller Macht auf den Siegtreffer, ging dabei aber fahrlässig mit guten Torchancen um. Ihrem Ärger über die Entwicklung der letzten Wochen verschafften die Fans mit lauten "Vorstand-raus"-Rufen Luft.

Frühes Tor reicht nicht

Nur der traumhafte Einstieg in die Partie war ganz nach dem Geschmack der ungewohnt leidenschaftlichen Arminia-Fans. Gleich beim ersten Angriff stand ihrer Mannschaft das Glück zur Seite: Eine Flanke von Oliver Kirch beförderte Hannovers Manndecker Eggimann aus kurzer Distanz über die Linie. Doch die frühe Führung verhalf Bielefeld nicht zu mehr Sicherheit. Zahlreiche Stockfehler und viele Fehlpässe waren Ausdruck übergroßer Nervosität.

96 zeigt ausnahmsweise Moral

Anders als beim 0:5 vor einer Woche gegen Wolfsburg gaben sich die Gäste nach frühem Rückstand diesmal nicht vorzeitig geschlagen. Unbeeindruckt vom schnellen Gegentor fanden sie zurück in die Partie und erspielten sich gute Chancen. Ein Fernschuss von Arnold Bruggink (20.) bereitete Bielefelds-Schlussmann Dennis Eilhoff große Probleme. Wenige Sekunden später klärte Robert Tesche nach einem Kopfball von Jiri Stanjer in höchster Not auf der Linie.

Enke verletzt

Bielefeld beschränkte sich auf das Kontern, ließ dabei aber die Durchschlagskraft vermissen. Einzig dem zunächst glücklosen Wichniarek (40.) bot sich die Chance zum 2:0. Doch der kurz zuvor für den verletzten Nationalkeeper Robert Enke eingewechselte Florian Fromlowitz parierte gegen den Polen glänzend.

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Wichniarek vergibt Großchance

Auch nach Wiederanpfiff tat sich die Arminia schwer. Schon bei einer starken Parade von Keeper Dennis Eilhoff nach einem Fernschuss von Sergio Pinto (52.) deutete sich das Unheil an. Fünf Minuten später war auch Eilhoff machtlos, als Stajner per Kopf für den verdienten Ausgleich der Norddeutschen sorgte. In der nun folgenden Schlussoffensive boten sich dem Gastgeber Chancen zum erlösenden 2:1. Die größte Möglichkeit vergab abermals Wichniarek, der in der 66. freistehend an Fromlowitz scheiterte. Die letzte Hoffnung auf den Klassenverbleib ging mit dem Kontertreffer von Pinto verloren.

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