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Streit zwischen Sammer und Bierhoff eskaliert

Nationalmannschaft  

Streit zwischen Sammer und Bierhoff eskaliert

19.06.2009, 10:11 Uhr | t-online.de

Matthias Sammer (li.) und Oliver Bierhoff werden wohl keine Freunde mehr. (Foto: imago)Matthias Sammer (li.) und Oliver Bierhoff werden wohl keine Freunde mehr. (Foto: imago) Der Machtkampf beim deutschen Fußball-Bund (DFB) wird immer heftiger. Während unsere Jungs bei der U-21-EM in Schweden um den Titel spielen, droht der Streit zwischen Sportdirektor Matthias Sammer und Teammanager Oliver Bierhoff hinter den Kulissen immer mehr auszuarten. Laut „Bild“-Informationen musste sich jetzt sogar DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger einschalten, um eine Schlammschlacht zu verhindern.

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Rüffel aus dem Westerwald

Von seinem Haus in Altendiez/Westerwald hat sich Zwanziger via Telefonkonferenz zum Schlichtungstermin aufgerufen. Zugeschaltet waren die in Schweden weilenden Bierhoff und Sammer sowie Bundestrainer Joachim Löw. Als Neutraler nahm auch DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach teil. „Ich war verärgert, dass in der Nähe eines so wichtigen Turniers ein Konflikt aufbricht“, gab Zwanziger preis, warum er die Herren zum Rapport bat.

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"Zwischenmenschliche Probleme"

Zwischen Bierhoff und Sammer knistert es bereits seit einiger Zeit. Intern spricht man von „zwischenmenschlichen Problemen“. Noch unter Jürgen Klinsmann wollte der Teammanager unbedingt verhindern, dass Sammer Sportdirektor wird. Zuletzt sorgte Sammer in einem Interview mit der "FAZ" für Wirbel, als er die Verantwortlichkeit für die U21-Nationalmannschaft einforderte. Doch hier beginnt bereits das Hoheitsgebiet von Nationalcoach Löw. Seitdem ist der Zoff neu entflammt.

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Zwanziger lässt Sammer abblitzen

Doch Zwanziger stellt sich klar vor Löw und Bierhoff. „Ich will einen starken Bundestrainer. Die Qualifikation für die WM ist das Wichtigste für den DFB. Der Bundestrainer trägt die Gesamtverantwortung, wenn er U-21-Spieler sichtet und für die A-Nationalelf braucht.“ Eine Abmahnung für Sammer hat der DFB-Boss auch noch parat: „Matthias Sammer wollte nie Bundestrainer sein, sondern Sportdirektor. Er leistet im Nachwuchsbereich exzellente Arbeit, steht so auch im Dienst der A-Mannschaft.“

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Getrennte Sitzplätze

Nach dem Krisengipfel gab es noch ein Vier-Augen-Gespräch zwischen Sammer und Löw. Angeblich seien nun alle Ungereimtheiten ausgeräumt. Beim Treffen war Bierhoff nicht dabei. Während er und Sammer beim EM-Auftaktspiel gegen Spanien noch nebeneinander auf der Tribüne saßen, nahmen sie beim Match gegen Finnland drei Reihen entfernt voneinander Platz. Beim entscheidenden Gruppenspiel gegen England wird Zwanziger sicherheitshalber persönlich vor Ort sein und zusammen mit Niersbach nach Schweden reisen.

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