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Hoeneß legt im Streit mit Beckenbauer nach

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FC Bayern München  

Hoeneß legt im Streit mit Beckenbauer nach

28.07.2009, 17:22 Uhr | t-online.de, dpa

Immer wieder muss sich Hoeneß über die Lichtgestalt ärgern. (Foto: imago)Immer wieder muss sich Hoeneß über die Lichtgestalt ärgern. (Foto: imago) Geraucht hat es schon öfters zwischen dem Präsidenten Franz Beckenbauer und dem Vorstand des FC Bayern München. Meist war der Ärger aber schnell wieder verflogen. Doch jetzt scheint der Riss in der Führungsetage etwas größer zu sein. Auf die Frage der „Münchner Abendzeitung“, ob Uli Hoeneß Franz Beckenbauer kontaktiert habe, antwortete der Manager mit „Nein!“ Ob er das demnächst tun wolle ebenfalls mit einem klaren „Nein.“

Einen Tag zuvor konterte der Vorstand eine Beckenbauer-Aussage ungewohnt deutlich mit einer offiziellen Stellungnahme.

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Kaiser lästert über Ribéry

Der Kaiser hatte Franck Ribéry Söldner-Mentalität vorgeworfen. Beckenbauer hatte sich darüber geärgert, dass der französische Superstar ein vorzeitiges Ende seines Vier-Jahres-Vertrags beim FC Bayern in Betracht gezogen hatte. „Ribéry ist nur zu Bayern gekommen, um sich einen Namen zu machen. Das ist ein Franzose, dem ist München wurscht", so Beckenbauer.

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Hoeneß legt nach

In der Stellungnahme gaben Hoeneß, Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Finanzchef Karl Hopfner zu Protokoll, dass man "erstaunt" sei über die "in Richtung Franck Ribéry" verbreiteten Aussagen Beckenbauers. Jetzt legte Hoeneß nach. „Es ist eine sachliche Stellungnahme, aber wer zwischen den Zeilen lesen kann, ist klar im Vorteil“, konnte der Manager seinen Groll kaum unterdrücken. „Schauen Sie sich die Erklärung doch mal genau an: Da sind drei Unterschriften drauf, das sagt doch alles, so oft hat es das auch nicht gegeben.“

Vorstand lobt Ribéry

Der Bayern-Vorstand betonte indes seine Wertschätzung für den Franzosen, der die Erklärung auch in seiner Muttersprache ausgehändigt bekam. „Wir haben Franck sofort eine französische Übersetzung zukommen lassen, ihm persönlich, nicht seinen Beratern“, betonte Hoeneß. Im „Münchner Merkur“ hob auch Rummenigge noch einmal das Verhalten Ribérys hervor. „Wir wollen klarstellen, dass es aus unserer Sicht keinen Grund gibt, sich über Franck Ribery zu beschweren. Er verhält sich tadellos und absolut professionell. Da gibt es gar nichts“, sagte Rummenigge. „Ich glaube, Franz muss wissen, welches Gewicht seine Worte haben. Wegen seiner Aussage haben wir mit einer Presseerklärung reagiert.“

Van Gaal stellt Einsatz in Aussicht

Dass Ribéry wegen seiner Knieprobleme bislang nur eine Handvoll Trainingseinheiten mit dem Team absolvieren konnte und meist ohne Ball für seine Fitness arbeitete, hat laut Rummenigge nichts mit der Einstellung des Profis zu tun. „Diese Verletzung ist absolut seriös und kein bisschen vorgeschoben. Er provoziert da nichts und ist selbst der Unglücklichste, dass er nicht voll mittrainieren kann.“ Louis Van Gaal nahm den Franzosen in Schutz: „Ich glaube, dass sich Franck Ribéry sehr gut verhält“, sagte er und stellte einen baldigen Einsatz Ribérys in Aussicht. „Er trainiert sehr gut. Ich hoffe, dass ich ihn so rasch wie möglich einsetzen kann.“                                             

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