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2. Bundesliga: KSC startet gegen Aachen das Projekt Wiederaufstieg

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2. Bundesliga - Freitagsspiele  

In Karlsruhe beginnt heute das Projekt Wiederaufstieg

07.08.2009, 16:59 Uhr | FUSSBALL.DE

Karlsruhes finnischer Neuzugang Niklas Tarvajärvi. (Foto: imago)Karlsruhes finnischer Neuzugang Niklas Tarvajärvi. (Foto: imago) Zum Start der 29. Saison der eingleisigen Zweiten Liga treffen mit Absteiger Karlsruher SC und Alemannia Aachen heute gleich zwei potenzielle Aufstiegskandidaten aufeinander. Rot-Weiß Ahlen reist in den Norden zum FC St. Pauli, und Rot-Weiß Oberhausen misst sich mit Aufsteiger Union Berlin - die Hauptstädter feiern nach fünf Jahren heute ihr Comeback in Liga zwei (alle drei Partien ab 17.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker).

Im Überblick Der Spielplan der 2. Bundesliga

Die Freitagsspiele Ab 17.45 Uhr im Live-Ticker

KSC mit neuem Gesicht

In Karlsruhe präsentieren sich gleich zum Saisonstart zwei frühere Erstligisten den Fans. Karlsruhe-Trainer Edmund Becker hat nach dem Bundesliga-Abstieg sein Team nahezu komplett umbauen müssen. Gleich zwölf Spieler haben den Verein verlassen, darunter Leistungsträger wie Maik Franz (zu Eintracht Frankfurt), Christian Eichner (nach Hoffenheim) und Stefano Celozzi (zum VfB Stuttgart). Im Gegenzug kamen neun neue Akteure, die die entstandenen Lücken schließen sollen. Das Zeug zum Publikumsliebling besitzt der bullige finnische Stürmer Niklas Tarvajärvi. Der 26-Jährige gefiel mit Torgefahr in den Tests. Obwohl Karlsruhe in den Augen vieler Experten mit zum engeren Kreis der Aufstiegskandidaten zählt, bremst Becker die Erwartungen: "Klare Favoriten sehe ich noch nicht. Wir und die anderen Absteiger müssen die 2. Liga erst annehmen", so der 53-Jährige.

Seeberger: "Die Jungs brennen"

Alemannia Aachen hingegen versucht, den Schwung aus der Rückrunde der letzten Saison mitzunehmen, in der die Mannschaft 23 Punkte aus den letzten zehn Spielen holte und die Saison auf Platz vier beendete. "Wir haben genug trainiert, die Jungs sind fit und brennen dementsprechend auf einen Einsatz“, so Trainer Jürgen Seeberger, der ohne die abgewanderten Matthias Lehmann und Lewis Holtby auskommen muss. Das Team wurde mit den Mittelfeldspielern Thorsten Burkhardt und dem derzeit noch verletzten Aimen Demai verstärkt. Auch die Verteidiger Jerome Polenz (Kreuzbandverletzung), Thomas Stehle (Meniskusschaden) und Mittelfeldspieler Reiner Plaßhenrich (Reha) sind zum Saisonstart nicht einsatzbereit. Bei den Karlsruhern fehlen der nicht mehr berücksichtigte Keeper Markus Miller und Mittelfeldspieler Massimilian Porcello, der nach einer Kreuzband-OP noch in der Aufbauphase ist.

Verletzungssorgen bei St. Pauli

Im zweiten Spiel empfängt der FC St. Pauli Rot Weiss Ahlen. Die Mannschaft vom Millerntor hat mit Charles Takyi (zurück aus Fürth) und Matthias Lehmann (von 1860) besonders im Mittelfeld aufgerüstet, um die Abgänge von Filip Trojan (nach Mainz) und Alexander Ludwig (zu den Löwen) zu kompensieren. Zum Saisonauftakt muss Coach Holger Stanislawski aber auf einige Akteure verzichten: Mittelfeldspieler Thomas Meggle und Stürmer Morike Sako befinden sich noch in der Reha, auch Neuzugang Takyi fällt mit einer Grippe aus. Stürmer Marius Ebbers ist nach einem Jochbeinbruch noch fraglich. Ahlen hingegen will den Trend fortsetzen: Die Ostwestfalen blieben unter Trainer Stefan Emmerling in der vergangenen Saison in den letzten vier Auswärtspartien ungeschlagen.

Zweitligapremiere für Union

Im dritten Freitagsmatch reist Aufsteiger Union Berlin zu Rot-Weiß Oberhausen. Die Hauptstädter hielten ihre Aufstiegsmannschaft weitgehend zusammen und wollen sich nach der herben 0:5-Pokalpleite gegen Werder Bremen wieder sammeln. "Wir müssen uns wieder auf unsere Stärken besinnen, sodass wir nach dem Spiel mit unserer Leistung zufrieden sein können“, so Trainer Uwe Neuhaus. Die Oberhausener entschieden nur eins ihrer letzten zehn Zweitligaspiele für sich, doch Neuhaus mahnt die Heimstärke der Kleeblätter an: "In der letzten Saison konnte Oberhausen 28 von insgesamt 42 Punkten auf heimischem Platz holen. Wir werden uns auf einen robusten Kampf einstellen."

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