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Ribéry vermisst unter van Gaal den Spaß

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FC Bayern München  

Ribéry vermisst unter van Gaal den Spaß

01.09.2009, 13:55 Uhr | sid, t-online.de

Am vergangenen Samstag zauberte Franck Ribéry noch gemeinsam mit Arjen Robben den FC Bayern beim Gala-Auftritt gegen Wolfsburg aus der Krise. Arm in Arm liefen sie über den Platz und feierten mit Mannschaft und Trainer Louis van Gaal den 3:0-Sieg. Doch jetzt sorgt der Franzose für neues Störfeuer beim Rekordmeister und heizt den schwelenden Streit mit dem Coach weiter an. "Das ist das erste Mal, dass mein Kontakt zu einem Trainer nicht positiv ist. Das ist das, was ich fühle", sagte Ribéry der "L'Equipe".

Zudem, so der Dribbelkünstler weiter, sei die Stimmung im Training unter dem Niederländer zu ernst, man müsse mehr lachen und Spaß haben. "Mit Ottmar Hitzfeld war das ganz anders. Er war ein 'Monsieur', der beste Trainer, den ich bei Bayern gehabt habe.“

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"Ich brauche die geistige Freiheit"

Im französischen Fachmagazin "France football" legte Ribery noch nach. Er spüre vor allem bei Trainingseinheiten eine gewisse Blockade bei den Spielern, keiner traue sich etwas zu. "Ich brauche die geistige Freiheit, um auf dem Feld die Sau rauszulassen", sagte der Instinkt-Fußballer.

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Disziplinfanatiker versus Spaßvogel

Van Gaal gilt als Disziplinfanatiker, lässt sich mit "Sie" oder "Trainer" ansprechen und nötigt alle Spieler, Deutsch zu lernen. "Kein Spieler kann machen, was er will in einem Team", hat er einmal sein Credo formuliert. Probleme mit dem individualistischen Spaßvogel Ribéry sind programmiert, der sich dem dominanten Trainer nicht beugen will. So widersprach er auch van Gaal, der den Franzosen vor der 1:2-Blamage gegen Mainz 05 für nicht fit erklärt hatte.

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"Ich war nicht verletzt"

"Er hat gesagt: Ich war verletzt. Das ist falsch, ich war nicht verletzt", sagte Ribéry. Weil ihm deshalb die Spielpraxis fehle, sei er vor den anstehenden WM-Qualifikationsspielen der Franzosen gegen Rumänien und Serbien auch nicht hundertprozentig in Form.

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Streit über das Spielsystem

Zuletzt gab es zwischen den beiden Streithähnen Auseinandersetzungen über das Spielsystem. Der Trainer wollte den Superstar gerne im zentralen Mittelfeld als Spielmacher einsetzen, Ribéry beharrte auf seine Rolle als linker Flügelflitzer. Zudem brachten die Wechselabsichten des 26-Jährigen zu Real Madrid immer wieder Unruhe in die Mannschaft.

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"Ich muss mich mental befreien"

Wegen der Konflikte mit dem Trainer ist es für Ribéry nun eine Wohltat, wieder in die "Equipe Tricolore" zurückzukehren. "Das Spielen in der Nationalmannschaft, die Freunde wiederzutreffen, das Lächeln wiederzufinden, das wird mir gut tun. Ich muss mich mental befreien", so Ribéry.

Im nächsten Jahr bei Real?

In Spanien wird bereits fest davon ausgegangen, dass Ribéry im nächsten Jahr zu Real wechselt. Zuletzt hatten die Königlichen angeblich noch einmal ein Angebot unterbreitet. Angeblich wurden 40 Millionen Euro plus Rafael van der Vaart für den Franzosen geboten. Bayern soll laut "L'Equipe" aber 60 Millionen Euro und den niederländischen Nationalspieler gefordert haben, weshalb der Wechsel erneut platzte.

Zukunft ungewiss

Der Mittelfeldspieler hat beim FC Bayern noch einen Vertrag bis 2011 und sagt: "Über die Zukunft ist noch nichts entschieden. Ich werde alles für die Mannschaft tun, aber ich weiß nicht, ob ich persönlich die besten Voraussetzungen dafür habe."

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