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Frankfurt bleibt auch gegen den HSV ungeschlagen

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Eintracht Frankfurt - Hamburger SV  

Frankfurt bleibt auch gegen den HSV ungeschlagen

20.09.2009, 19:20 Uhr | dpa

Frankfurts Russ beim Kopfballduell mit Hamburgs Petric. (Foto: Reuters)Frankfurts Russ beim Kopfballduell mit Hamburgs Petric. (Foto: Reuters) Der Hamburger SV bleibt in der Bundesliga weiter ungeschlagen, hat aber im Spitzenspiel zwei Punkte verschenkt und nur mittelmäßigen Fußball gezeigt. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia kam nicht über ein 1:1 (1:1) bei Eintracht Frankfurt hinaus.

Vor 51.500 Zuschauern in der ausverkauften Commerzbank-Arena brachte der erneut starke Brasilianer Zé Roberto den HSV in der 8. Minute in Führung, Marco Russ (32.) erzielte jedoch den Ausgleich für die selten gefährlichen Hessen, die nach dem sechsten Spieltag ebenfalls noch ohne Niederlage sind.

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Nur wenige Impulse der Eintracht

Die Hanseaten konnten drei Tage vor dem DFB-Pokalspiel beim VfL Osnabrück selten glänzen. Frankfurt konnte zu Beginn der Woche mit drei Heimspielen - im Pokal gegen Alemannia Aachen und in der Liga am Samstag gegen den VfB Stuttgart - wenig offensive Impulse setzen. Dabei hatte ganz Frankfurt dem ersten Spitzenspiel der Eintracht seit der Saison 1993/'94 entgegengefiebert und Michael Skibbe "die Sehnsucht nach dem großen Fußball der 70er und 80er Jahre" gespürt.

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Demel kommt beim HSV für Rozehnal

Frankfurts neuer Coach hatte darauf verzichtet, den umstrittenen Brasilianer Caio in der Offensive zu bringen und stellte Torjäger Ioannis Amanatidis dessen griechischen Landsmann Nikos Liberopoulos zur Seite. Drei Tage nach der 0:3-Pleite bei Rapid Wien baute Bruno Labbadia die Innenverteidigung des HSV etwas um und brachte Guy Demel für David Rozehnal.

Fehler von Nikolov begünstigt Hamburgs Führung

Die Gastgeber hatten noch keinen einzigen vernünftigen Angriff vorgetragen, da schlug es hinten schon ein: Nach einem Freistoß von Nationalspieler Piotr Trochowski konnte Schlussmann Oka Nikolov den Ball nur wegfausten, und Mladen Petric legte für Zé Roberto auf, der zu seinem dritten Saisontreffer einköpfte. "Sicher ein Fehler: Ein Bundesliga-Torwart muss den anders abwehren", sagte Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen.

Russ bringt Frankfurt zurück ins Spiel

Dem HSV war der Rückschlag in der Europa League zunächst nicht anzumerken: Angeführt von Zé Roberto und dem agilen Trochowski diktierten die Gäste das Geschehen. So fiel der Ausgleich für die bis dato biederen Frankfurter wie aus heiterem Himmel: Verteidiger Russ schoss den Ball nach Vorlage von Alexander Meier per Direktabnahme ins Tor. Zé Roberto vergab vor der Pause aus spitzem Winkel noch die Chance zur erneuten Führung.

Pitroipa vergibt Riesenchance

Selten zur Geltung kam beim HSV auf dem linken Flügel der niederländische Jung-Nationalspieler Eljero Elia, der meistens von Mike Franz gestoppt wurde. Völlig unter ging der schwedische 10-Millionen-Euro-Mann Marcus Berg, der erneut den verletzten Paulo Guerrero nicht ersetzen konnte und in der Halbzeit in der Kabine bleiben musste. Fünf Minuten später hätte der für Berg eingewechselte Jonathan Pitroipa nach einem Missverständnis in der Eintracht-Abwehr das 2:1 erzielen müssen, schoss aber am linken Pfosten vorbei.

Meier hat den Siegtreffer auf dem Kopf

Obwohl Skibbe angekündigt hatte, so offensiv wie möglich zu spielen, war davon auf dem Platz auch nach dem Wechsel nichts zu sehen. Der nach einer Stunde eingewechselte Caio konnte keine Impulse mehr setzen. Beide Teams schienen frühzeitig mit dem Remis zufrieden. Eine Minute vor Schluss hatte Frankfurts Meier dann sogar den Siegtreffer auf dem Kopf, verfehlte aber knapp das HSV-Tor.

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