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FC Schalke 04: Magath trotz Pleite gegen Wolfsburg zufrieden

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Bundesliga  

Magath: "So macht sogar fast das Verlieren Spaß"

19.09.2009, 11:36 Uhr | sid

Trotz Niederlage zufrieden: Felix Magath (Foto: ddp) Nachdem ihm seine Meistermannschaft mit gnadenloser Effektivität die Punkte weggenommen hatte, wollte sich Felix Magath nicht als Verlierer fühlen. 'Wir hatten keine Niederlage verdient', sagte der Trainer und Manager von Schalke 04 nach dem unglücklichen 1:2 (0:0) gegen seinen Ex-Klub VfL Wolfsburg, "und wir haben auch gewonnen, nämlich die Fans. So macht sogar fast das Verlieren Spaß".

Natürlich wurmte den Meistermacher die zweite Heimniederlage der Saison - ausgerechnet gegen das Team, das er in den vergangenen zwei Jahren geformt und sensationell zum Titelgewinn geführt hatte. Doch Magath bemühte sich, in schwierigen Zeiten auf Schalke das Positive herauszustellen.

Freitagsspiel Magath verliert gegen seinen Ex-Klub

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Tosender Applaus für Rafinha

Die "wunderbare Atmosphäre", die 60.365 Zuschauer in der Arena nach vielen Pfiffen und Unmutsäußerungen in der Vergangenheit produzierten, ließ ihn beinahe die verlorenen Punkte vergessen. Die Versöhnung mit den Fans, die die junge Schalker Mannschaft bis zur letzten Sekunde lautstark nach vorne peitschten und auch Rückkehrer Rafinha nach dessen Sonderurlaub unter tosendem Applaus mit offenen Armen aufnahmen, war Magaths Erfolg.

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"Ich weiß, wie gut Rafinha ist"

Vor gut drei Wochen hatten die Fans Rafinha noch gnadenlos ausgepfiffen, als die Falschmeldung von seinem Wechsel nach München die Runde machte. Danach zeigte "Schleifer" Magath menschliche Züge und gewährte dem Brasilianer Sonderurlaub in seiner Heimat, damit "er den Kopf frei bekommt". "Er hat seine privaten Dinge geregelt und deswegen ist er wieder hier. Und Sie werden sich wundern – er ist nur einen Tag hier, spielt sofort. Das zeigt nur meine Wertschätzung, weil ich weiß, wie gut Rafinha ist“, sagte Magath bei LIGA total! (buchen Sie LIGA total für nur 14,95 Euro im Monat).

Dialog gesucht und gefunden

Der Trainer hat den Dialog mit den in den letzten Jahren so bitter enttäuschten Anhängern gesucht und offenbar den richtigen Ton gefunden. "So gehört sich das in einem gesunden Verein", sagte Magath: "Die Spieler lassen sich von der Atmosphäre mitnehmen. Das soll bitteschön so weitergehen."

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Der Titel ist das Ziel

Und damit die leidgeprüften Schalker Fans auch wissen, wofür ihre Unterstützung gut ist, erinnerte der Meistermacher mit Blick auf seinen letzten Coup an die ganz große Mission: "Ziel ist es, wie Wolfsburg ganz nach oben zu kommen. Das werden wir auch. Wir sind wieder einen Schritt weitergekommen."

Kaltschnäuzigkeit hat gefehlt

Gegen Magaths Meisterteam fehlte den jungen Schalkern mit sieben Spielern unter 25 Jahren vor allem die Kaltschnäuzigkeit. "Wir waren zu grün", befand der Trainer, der in dem 20-jährigen Lukas Schmitz wieder einen Spieler aus der Regionalliga-Mannschaft aus dem Hut gezaubert hatte. Damit meinte Magath nicht nur die Fehler bei den beiden Gegentoren durch Edin Dzeko (55. und 81.), "da hatte der Gegner stundenlang Zeit".

Kuranyis Kopfball landet am Pfosten

Auch vor dem Tor der Wölfe fehlte den Königsblauen die Cleverness. Lewan Kenia vergab die größte Chance zur Führung (48.), der eingewechselte Kevin Kuranyi verpasste mit einem Kopfball gegen den Pfosten, der von Torhüter Andre Lenz zurück ans Aluminium sprang, das 2:2 (83.).So blieb unter dem Strich für Schalke nur der zwischenzeitliche Ausgleich durch Benedikt Höwedes (80.) und für Wolfsburg das Ende einer rasanten Talfahrt in der Bundesliga.

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