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Hertha BSC - HSV: Slapstick-Gegentore vermiesen Funkel das Debüt

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Hertha BSC - Hamburger SV  

Slapstick-Gegentore vermiesen Funkel das Debüt

04.10.2009, 19:20 Uhr | dpa

Herthas Kacar (r.) im Duell mit Hamburgs Kapitän Jarolim. (Foto: dpa)Auch mit dem auserkorenen Retter Friedhelm Funkel bleibt Hertha BSC in der Bundesliga ganz unten - der Hamburger SV dagegen steht nach dem ersten Sieg in Berlin seit mehr als zwölf Jahren hinter den punktgleichen Leverkusenern an der Spitze. Nur einen Tag nach Funkels Inthronisierung als Chefcoach unterlag der völlig verunsicherte Hauptstadt-Klub dem HSV mit 1:3 (1:3), über die Geschenke dabei mussten sogar die Gäste- Profis schmunzeln.

Erst glich Kaka vor 38.000 Zuschauern die Hertha-Führung durch Nationalspieler Arne Friedrich (9. Minute) mit einem Kopfball-Eigentor aus (24.), dann wurde Ersatzkeeper Sascha Burchert zur tragischen Figur bei den ebenso kuriosen wie sehenswerten Toren von David Jarolim (38.) und Zé Roberto (40.), die den ersten HSV-Bundesligasieg im Olympiastadion seit dem 29. August 1997 sicherten.

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Friedrichs Ehrenrunde durchs halbe Stadion

HSV-Coach Bruno Labbadia ließ die Sieger-Elf aus dem Europa-League-Heimspiel gegen Hapoel Tel Aviv beginnen. So erhielt der erst 19-jährige Tunay Torun erneut den Vorzug vor dem von einer Grippe genesenen Nationalspieler Piotr Trochowski. Doch die Hertha, bei der Feuerwehrmann Funkel nur gut 26 Stunden zur Vorbereitung auf dieses wichtige Heimspiel hatte, erwischte den besseren Start. Adrian Ramos verlängerte die erste Ecke auf Friedrich, der frei aus Nahdistanz einköpfte und dann eine Ehrenrunde durch das halbe Stadion drehte.

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Flugkopfball-Vorlagen des Hertha-Keepers

Doch dann nahm für die Hertha das Unheil seinen Lauf: Nachdem Jarolim (10.), Zé Roberto (15.) und Mladen Petric (22.) noch knapp das 1:1 verpasst hatten, sprang Kaka ungewollt für die Gäste ein. Jerome Boatengs harmlose Flanke köpfte der brasilianische Manndecker ins eigene Tor - vorbei am verdutzten Torhüter Timo Ochs, der kurz darauf wegen einer Oberschenkelblessur Ersatzmann Burchert Platz machen musste. Und der 19-Jährige wurde zum großen Pechvogel: Von seiner desolaten Innenverteidigung im Stich gelassen, klärte er zweimal in höchster Not außerhalb des Strafraums per Flugkopfball, doch Jarolim per Lupfer aus 30 und Ze Roberto aus fast 40 Metern konnten den Ball ungehindert in das verwaiste Hertha-Tor einschießen.

Petric verletzt vom Feld

Nach dem Wechsel versuchten die spielerisch besseren Norddeutschen den Vorsprung zu verwalten - und gerieten dadurch noch einmal unnötig unter Druck. So jagte Gojko Kacar (61.) den Ball erneut nach einer Ecke, bei denen Hamburgs Abwehr nie in den 90 Minuten den sichersten Eindruck machte, freistehend aus sechs fünf Metern das Tor von Frank Rost. Die Herthaner versuchten mit dem Mute der Verzweiflung den Anschluss herzustellen, doch dem Bemühen fehlten Entschlossenheit und Ideen. Die Hanseaten, bei denen Stürmer Petric verletzungsbedingt den Platz verlassen musste, schaukelten den Vorsprung über die Zeit.

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