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Doping: Claudia Pechstein legt neue Beweise vor

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Doping  

Pechstein legt neue Beweise vor

12.02.2010, 21:53 Uhr | dpa

Claudia Pechstein hat nach eigenen Angaben bereits 250.000 Euro investiert, um ihre Unschuld zu beweisen. (Foto: imago)Claudia Pechstein hat nach eigenen Angaben bereits 250.000 Euro investiert, um ihre Unschuld zu beweisen. (Foto: imago) Die wegen erhöhter Blutwerte gesperrte Eisschnellläuferin Claudia Pechstein setzt in ihrer Verteidigungsoffensive auf neue Entlastungsindizien: Nach einem Bericht der "Sport Bild" hat die fünfmalige Olympiasiegerin zwischen dem 21. Juli und 25. September in einem Berliner Labor auf eigene Kosten ihre Blutwerte testen lassen. Sie hofft nun, dadurch ihre Unschuld beweisen zu können.

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Zudem konnte das Team Pechstein nach "FAZ"-Informationen als Last-Minute-Coup den renommierten Anti-Doping-Experten Rasmus Damsgaard als Gutachter für die Berufungsverhandlung vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) am 22./23. Oktober in Lausanne gewinnen. Nun sei "auch aus medizinischer Sicht endgültig bewiesen", behauptet Pechstein in "Sport Bild-online", "dass ich mit Blutdoping nichts zu tun hatte und habe."

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In insgesamt 19 Proben mit den Messgeräten Advia und Sysmex seien bei den Untersuchungen gravierende Schwankungen bei ihren Retikulozytenwerten aufgetreten. Auch eine Studie des Wissenschaftlers Robin Parisotto ist Teil ihrer Verteidigungsstrategie. Die ISU hatte die 37 Jahre alte Berlinerin wegen erhöhter Retikulozytenwerte für zwei Jahre gesperrt.

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Bisher 250.000 Euro für Verteidigung ausgegeben

"Es ist ein Wahnsinn, dass man im Anti-Dopingkampf abhängig davon ist, auf welcher Maschine das Blut gemessen wird", erklärte Pechstein, die bisher knapp 250.000 Euro für ihre Verteidigung ausgegeben haben soll, "hätte die ISU auf eine Sysmex statt Advia gesetzt, wäre mir die ungerechtfertigte öffentliche Hinrichtung erspart geblieben." Für die ISU sprach Harm Kuipers, Mitglied der medizinischen Kommission. "Wir vertrauen darauf, dass wir unsere Arbeit richtig gemacht haben", sagte der Niederländer. Die ISU wolle keine Auseinandersetzung mit Pechstein über die Medien führen. In der "FAZ" kritisierte er dann, Pechsteins Argumente hätten sich im Lauf der Zeit widersprochen.

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Wichtiger Fall für das IOC

Der Optimismus im Team Pechstein wird unterdessen immer größer. "Ich bin fest überzeugt, dass Claudia bei der Deutschen Meisterschaft am 30./31. Oktober starten kann" sagte ihr Manager Ralf Grengel. Selbst das Internationale Olympische Komitee (IOC) verfolgt den Fall mit großem Interesse. "Das ist ein sehr wichtiger Fall", hatte IOC-Präsident Jacques Rogge bereits im August zugegeben, "das ist ein Lackmus-Test, ob das Langzeit-Profil von der internationalen wissenschaftlichen Gemeinde bestätigt wird."

Große Abweichungen bei Messgeräten

Vor der selbstfinanzierten Studie hatte die Nationale Anti-Doping- Agentur (NADA) einen Langzeittest über Pechsteins Blutwerte abgelehnt. Die beiden Messgeräte des Berliner Labors sollen nun große Abweichungen von 1,4 bis 2,9 bei ein und derselben Blutprobe offenbart haben. Der Grenzwert, der laut ISU-Statuten als Indiz für EPO-Doping gilt, liegt bei 2,4.

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