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Eintracht Frankfurt: Skibbe will Vereinsführung zum Umdenken bringen

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Eintracht Frankfurt  

Skibbe will Frankfurt zum "Umdenken" bringen

09.11.2009, 11:31 Uhr | dpa

Michael Skibbe erweitert seine Kritik. (Foto: imago)Michael Skibbe erweitert seine Kritik. (Foto: imago) Michael Skibbe hat bei seiner öffentlichen Kritik an der Vereinspolitik von Eintracht Frankfurt nachgelegt. "Es reicht nicht, immer nur zu sagen, dass die anderen besser spielen oder bessere Möglichkeiten haben. Man muss auch etwas dagegen tun", sagte der Trainer des Tabellen-Elften der Bundesliga in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Es gehe um ein Umdenken, um Veränderungen im Verein "nach den letzten beiden 0:4-Niederlagen, aber auch nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre". In der "Frankfurter Neuen Presse" betonte der 44-Jährige: "Nein, ich will keinen Rauswurf riskieren."

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Muss Skibbe vorzeitig gehen?

Skibbe hat zwar als Nachfolger von Friedhelm Funkel einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011. Am Main wird nun aber gemunkelt, dass das zweite Vertragsjahr an bestimmte Vorgaben gekoppelt ist. Der "FAZ" sagte Skibbe auf die Frage, wie wahrscheinlich es sei, dass er den Verein vorzeitig verlasse, weil er kein Vorankommen sehe: "Das kann ich mir zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen."

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Brandrede sorgt für Wirbel

Skibbe hatte bereits am Freitag in Leverkusen mit einer Brandrede für Aufsehen gesorgt. Er war damit erneut auf Konfrontationskurs mit dem Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen gegangen. Dieser betonte: "Ich werde öffentlich nicht streiten."



Angst ins Hintertreffen zu geraten

"Ich bin gekommen, um einen Umschwung einzuleiten. Es reicht nämlich nicht, offensiveren Fußball oder mehr Punkte als in der vergangenen Saison zu versprechen. Da gehört schon ein bisschen mehr dazu", sagte Skibbe nun. Er befürchtet, dass nach 1899 Hoffenheim und dem VfL Wolfsburg noch andere Mannschaften "an uns vorbeischießen". Er nannte dabei Borussia Mönchengladbach und den 1. FC Köln, die beide ein Riesenpotenzial hätten. "Dann spielt die Eintracht nicht mehr um Platz 10 bis 14, sondern um Platz 14 bis 18." Der Anspruch dürfe es nicht sein, "immer um die 40 Punkte herum oder gegen den Abstieg zu spielen."

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Mehr Qualität statt Quantität

Skibbe pocht auf eine Verkleinerung und gleichzeitig qualitative Aufwertung des 31-Mann-Kaders. 22 oder 23 Profis auf einem höheren Niveau, ergänzt mit jungen Spielern, wären ihm lieber. "Da nehme ich doch lieber 22, aber darunter elf Gute", sagte Skibbe und brachte in Bezug auf Verstärkungen auch wieder den vereinslosen brasilianischen Spielmacher Lincoln ins Gespräch. Grundsätzlich müsse sich die Eintracht "rechtzeitiger um talentierte Spieler kümmern". Er verwies darauf, dass durch die DFB-Pokalspiele gegen Alemannia Aachen und den FC Bayern München "sehr gute Einnahmen" geflossen seien. Zudem muss sein Vorgänger Funkel durch sein Engagement bei Hertha BSC Berlin nicht mehr bezahlt werden: "Spielraum sollte also da sein."

Theoretischer Glaube an die Mannschaft

Grundsätzlich traut Skibbe dem derzeitigen Kader zu, das Saisonziel von rund 45 Punkten zu erreichen. Man sehe aber halt auch: "Wenn Amanatidis, Chris und Ochs ausfallen, dann sind wir um 20 Prozent schlechter."

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