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FC Schalke 04: Finanzspritze soll den Klub am Leben halten

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Schalke 04  

Finanzspritze soll Schalke am Leben halten

13.11.2009, 09:53 Uhr | dpa

Für Schalke sieht die Zukunft wieder rosiger aus (Foto: imago)Für Schalke sieht die Zukunft wieder rosiger aus (Foto: imago) Der finanziell angeschlagene FC Schalke 04 hat mit dem positiven Beschluss des Gelsenkirchener Stadtrats und der Genehmigung des Millionen-Deals mit der Gesellschaft für Energie und Wirtschaft (GEW) eine weitere Hürde zur Konsolidierung genommen. Die Ratsmitglieder hatten sich mit nur einer Gegenstimme dafür ausgesprochen, dass sich das städtische Unternehmen mit rund 20 Millionen Euro - davon etwa fünf Millionen als Darlehen - bei Schalke engagieren kann.

"Damit ist die laufende Saison durchfinanziert", hatte Finanzvorstand Peter Peters erklärt. Am Freitag wollte er sich nicht äußern. Ein "weiterer Verkauf von Rechten, Anteilen oder Spielern" sei aus wirtschaftlichen Gründen laut Peters "nicht notwendig".

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Weiteres Darlehen in Höhe von 10,5 Millionen Euro

Vor Wochen hatten die Klub-Verantwortlichen mit der GEW vereinbart, dass diese ihre Kommanditanteile an der Schalker Arena KG um bis zu 15 Millionen Euro erhöht. Zudem wollen die Vertragspartner - dazu gehört ein nicht genanntes Kreditinstitut - der Arena- Gesellschaft gemeinsam ein Darlehen in Höhe von 10,5 Millionen Euro gewähren.

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Erschließung neuer Einnahmequellen

Trotz der zu erwartenden Millionenspritze in Gesamthöhe von 25,5 Millionen Euro prüft der nach eigenen Angaben Ende 2008 mit insgesamt 250 Millionen Euro verschuldete Verein weitere Optionen, die Ausgaben zu senken und neue Einnahme-Quellen zu erschließen. Auf dpa-Anfrage bestätigte Schalke, dass man überlege, den Ordnungs- und Wachdienst neu zu organisieren. Seit Jahren wird auf Schalke dieser Sicherheitsservice von einem Dienstleister (Wachdienst Bremen) übernommen. Laut "Bild"-Zeitung läuft der Kontrakt Ende 2010 aus.

500 Ordner bei Schalke-Heimspielen im Einsatz

Schalke schaltete in verschiedenen Zeitungen Anzeigen, in denen ein "Projekt- und Einsatzleiter Ordnungsdienst" gesucht wird. Geprüft wird, ob es günstiger ist, den Ordnungsdienst selbst zu organisieren oder die Aufgabe wie bisher von einem externen Dienstleister erledigen zu lassen. "Der Wachdienst Bremen kann sich wieder bewerben. Wir sichten alle Angebote und nehmen das beste", sagte Peters der "Bild". Nach Klub-Angaben sind bei Schalker Heimspielen rund 500 Ordner im Einsatz.

Catering bald auch in fremder Hand?

"Alles steht auf dem Prüfstand. Wir drehen derzeit jeden Stein auf Schalke um", bestätigte Aufsichtsratschef Clemens Tönnies. Seit längerem ist bekannt, dass auch die Catering-Rechte für die Veltins-Arena zur Disposition stehen. Bislang werden sie von einer hundertprozentigen Schalke-Tochter wahrgenommen. Strittig ist, ob ein Verkauf vernünftig wäre und nicht nur kurzfristig Geld in die leeren Kassen spülen würde. "Wir verkaufen nur, wenn es kaufmännisch sinnvoll ist", stellte Tönnies klar.

Veräußerung der Rechte wenig rentabel

Nach dpa-Informationen wäre eine Veräußerung dieser Rechte langfristig kaum rentabel. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich von der Erlösseite langfristig rechnet. Das Geld fällt ja nicht vom Himmel, sondern muss auch erstmal eingenommen werden. Und was nützt es, wenn man 35 Euro pro Nase bezahlt und am Ende nur für 25 Euro Leistungen erhält. Zudem macht die Schalker Catering-Gesellschaft aus meiner Sicht einen super Job", sagte ein Catering- und Hospitality-Experte der dpa.

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