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Markus Babbel spricht über Selbstmord seines Bruders

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VfB Stuttgart  

Babbel spricht über Selbstmord seines Bruders

14.11.2009, 12:04 Uhr | sid, t-online.de

In der Familie von Markus Babbel gab es einen Selbsmord wegen Depression. (Foto: imago)In der Familie von Markus Babbel gab es einen Selbsmord wegen Depression. (Foto: imago) Tief bewegt vom tragischen Suizid von Nationaltorhüter Robert Enke hat Stuttgarts Trainer Markus Babbel erstmals über den Freitod seines eigenen Bruders gesprochen. "Mein Bruder hat vor 20 Jahren dasselbe getan wie Robert Enke. Auf dieselbe Art und Weise", sagte der VfB-Coach mehreren Stuttgarter Zeitungen.

Angesprochen auf das Schicksal Enkes berichtete Babbel von dem bislang unbekannten Drama in seiner Familie. "Wie bei meinem Bruder", sagte er. Sein vier Jahre älterer Bruder Gerhard war 1989 von einem Zug erfasst worden.

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Gerhard Babbel litt an Depressionen

Gerhard Babbel litt wie Enke unter Depressionen, er wurde wie Enke von einem Zug erfasst. Der Suizid ereignete sich 1989 auf einer Bahnstrecke in der Nähe von München. Der heutige VfB-Coach war damals bei einem Lehrgang der deutschen Jugendnationalmannschaft, als er vom Selbstmord seines Bruders erfuhr. Deshalb kann er nachfühlen, was die Familie von Enke jetzt durchmacht.

Babbel will seiner Mutter beistehen

Der Verlauf der Krankheit sei bei seinem Bruder ähnlich gewesen wie bei Enke - und das Ende dann auch, sagte Babbel. So wollte beispielsweise auch sein Bruder nicht, dass die Probleme öffentlich werden, "was in solchen Fällen typisch ist", sagt Babbel. Der 37-Jährige wird der Trauerfeier des verstorbenen Nationalkeepers fernbleiben, um stattdessen seiner Mutter Beistand zu leisten. "Ich glaube, das ist wichtiger als meine Reise nach Hannover," sagte Europameister von 1996.

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