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Georg Hackl: Hohe Geschwindigkeit nicht schuld an Unfall

Olympia 2010  

Georg Hackl: Geschwindigkeit nicht schuld an Unfall

13.02.2010, 08:29 Uhr | t-online.de

Aus Vancouver berichtet Arne Henkes

Auch geschockt vom tragischen Unfall: Georg Hackl (Foto: imago)Auch geschockt vom tragischen Unfall: Georg Hackl (Foto: imago) Der Tod des Rodlers Nodar Kumaritaschwili hat die Diskussionen um die umstrittene Eisbahn von Whistler neu entfacht. "Alle Fachleute, die von Anfang an mit der Bahn zu tun hatten, haben vor der hohen Geschwindigkeit gewarnt", sagte Bob-Bundestrainer Raimund Bethge nach dem schrecklichen Unfall, bei dem der 21-jährige Georgier bei 144 Kilometer pro Stunde aus der Bahn geworfen und mit dem Hinterkopf an einen Stahlträger geknallt war.

Eine Aussage, die Rodel-Legende Georg Hackl im Interview mit t-online.de nicht stehen lassen wollte.

Schock vorm Start Georgier stirbt auf der Rodelbahn
Eröffnungsfeier Vancouver trauert um Kumaritaschwili
Hintergrund Tödliche Gefahren in der Eisrinne

"Es kann so oder so passieren"

"Dieser Unfall hat mit der Geschwindigkeit nichts zu tun. Es ändert nichts, ob man mit 100 oder mit 150 Stundenkilometern aus der Bahn geschleudert wird. Es kann im ungünstigen Fall so oder so passieren und würde zu dem gleichen Ergebnis führen", sagte der dreimalige Olympiasieger am Abend des Unglückstages. "Wir müssen die Lehren daraus ziehen, dass wir scheinbar unmögliche Dinge in die Planungen mit aufnehmen", so Hackl. Der 43-Jährige geht davon aus, dass die Rodelwettbewerbe normal stattfinden werden. Dies wurde mittlerweile auch offiziell bestätigt.

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Änderungen in Planung

Bleibt die Frage, wie die Verantwortlichen einen erneuten Unfall auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Whistler ausschließen können. Eine Möglichkeit wäre, den Start der Männer-Einsitzer auf den niedriger gelegenen Start der Frauen-Konkurrenz zu verlegen. BSD-Präsident Andreas Trautvetter schlägt einen "defensiven Eisausbau" der Bahn vor. Udo Gurgel, der die Bahn gestaltete, will die Sturzgefahr mit dem Ausbau der Bande eindämmen. "Am Ausgang könnte man die Bande um 40 bis 50 Zentimeter erhöhen." Für Nodar Kumaritaschwili kommen diese Änderungen zu spät.

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