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Wintersport: Tödliche Gefahren in der Eisrinnen

Tödliche Gefahren in der Eisrinne

13.02.2010, 12:25 Uhr | dpa

Die Rodler leben seit jeher gefährlich (Foto: imago)Die Rodler leben seit jeher gefährlich (Foto: imago) Der tödliche Unfall des georgischen Rodlers Nodar Kumaritaschwili zeigt: Schwere Unfälle im Rodeln, Bobsport oder Skeleton sind keine Seltenheit. Der erste Todesfall im Eiskanal ereignete sich im Jahr 1911, als ein Anschieber Namens Oberüberl nach einem Sturz im Fünfer-Bob seinen Verletzungen erlag.

1933 verunglückten in Oberhof die Brüder Rudolf und Karl Gerloff aus Leipzig mit ihrem Vierer-Bob. Auf den teilweise unzureichend ausgebauten Natureisbahnen gab es bis 1960/1961 allein 25 tödliche Unfälle.

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Cernota stirbt ähnlich wie Kumaritaschwili

Danach wurden die ersten Kunsteisbahnen immer besser ausgebaut und die Sportgeräte optimiert. Doch selbst auf nicht so anspruchsvollen Pisten passierten aufgrund von Fahrfehlern weiterhin schwere Unfälle. Am 12. März 2004 in Königssee, als Yvonne Cernota bei der Bobpilotenschule vor der berüchtigten "Echowand" die Kontrolle über ihren Zweierschlitten verlor und - ähnlich wie Kumaritaschwili - aus der Bahn katapultiert wurde. Cernota, damals Bremserin von Vancouver-Starterin Cathleen Martini, prallte gegen die Bahnüberdachung und starb auf dem Weg ins Krankenhaus.

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Lenz verliert Unterschenkel

Kurz vor den Winterspielen im norwegischen Lillehammer wurde der damalige Rodel-Bundestrainer Sepp Lenz 1993 beim Schneefegen in der Eisrinne von Winterberg von einem Schlitten erfasst. Lenz verlor einen Unterschenkel. Bei der Olympia-Generalprobe der Rodler im Februar 2005 in Cesana erlitt der Brasilianer Renato Mizoguchi bei einem Trainingsunfall schwere Verletzungen, musste reanimiert werden und lag zehn Tage im Koma. Ein halbes Jahr später wurde Bob- Cheftrainer Raimund Bethge auf derselben Bahn - in Kurve zehn stehend - während des Trainings von einem australischer Zweierbob erfasst und an beiden Beinen schwer verletzt.

Göthner kämpft sich zurück ins Leben

Mitte Dezember 2009 stürzte der Leipziger Bob-Nachwuchspilot Robert Göthner auf der anspruchsvollen Bahn in Altenberg. Der 26- Jährige zog sich dabei schwere Verletzungen im Halswirbelbereich zu und lag mehrere Wochen im Koma. Er kämpft sich derzeit zurück ins Leben.

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