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FC Bayern München: Uli Hoeneß rechnet mit Rensing ab

FC Bayern München  

Uli Hoeneß rechnet mit Rensing ab

27.02.2010, 09:29 Uhr | dpa, t-online.de

FC Bayern München: Uli Hoeneß rechnet mit Rensing ab.

Michael Rensing ist beim FC Bayern nur noch die Nummer zwei. (Quelle: imago images)

Die Zeit für den lange als Nachfolger von Torwart-Titan Oliver Kahn beim FC Bayern München gehandelten Michael Rensing scheint vorbei. "Ich glaube, für ihn ist es besser, einen Neuanfang zu machen" erklärte Uli Hoeneß und ging mit dem 25-Jährigen hart ins Gericht. "Als klar war, dass er die Nummer eins ist, hätte ich erwartet, dass er sich den Arsch aufreißt, dass er im Urlaub trainiert wie ein Geisteskranker", sagte der Bayern-Präsident bei der Interview-Reihe "Nachgefragt" am Freiburger Rotteck-Gymnasium.

"Das war alles nicht der Fall. Er kam in einem katastrophalen Zustand zum Training." Im Laufe der Saison 2008/2009 war Rensing nach schwachen Leistungen zur Nummer zwei beim Rekordmeister hinter Jörg Butt degradiert worden. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus.

Jörg Butt bleibt Nummer eins

Der FC Bayern stellt das Werben um Schalkes Torwart Manuel Neuer vorerst ein, Hoeneß sieht aber gute Chancen auf eine spätere Verpflichtung des Fußball-Nationalspielers. "Unser Plan für die kommende Saison ist eindeutig, Jörg Butt als Nummer eins zu behalten", sagte er. Deshalb hatten die Münchner den Vertrag mit dem erfahrenen Keeper kürzlich um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2011 verlängert.

"Neuer läuft uns nicht davon"

Danach könnte Nationaltorwart Neuer dessen Nachfolge antreten. "Wir haben versucht, Manuel Neuer aus Schalke zu bekommen. Da gibt es im Moment aber keinerlei Bereitschaft, mit uns Vertragsgespräche führen zu wollen. Das haben wir so akzeptiert", sagte Hoeneß. Auf längere Sicht sieht der Bundesliga-Zweite aber gute Chancen für eine Verpflichtung des 23-Jährigen. "Eines ist klar: Neuer läuft uns nicht davon. Außerdem hat er eine Freundin in München, das passt ganz gut."

Bayern und Ribéry sind "klar miteinander"

Dagegen hält der Weltmeister von 1974 eine längere Zusammenarbeit mit den Superstars Franck Ribéry und Arjen Robben für möglich. Bei Ribéry sei der FC Bayern inzwischen wieder in einer guten Position. "Letztes Jahr wollte er eigentlich weg. Da hat es ziemlichen Ärger mit Jürgen Klinsmann gegeben. Ich bin ziemlich sicher, dass er mit Real Madrid einig war", erzählte Hoeneß. Nun aber seien der Verein und der französische Nationalspieler "ganz klar miteinander". Der Franzose sei zu ihm gekommen und habe gesagt: Wenn ihm der FC Bayern bis Ende März, Mitte April das Gefühl gebe, dass er mit dem Club in absehbarerer Zeit auch mal die Champions League gewinnen könne, dann würde man eine Lösung finden, dass er bleibe.

"Robben ist kuriert für alle Zeiten"

Im Fall Robben glaubt Hoeneß, dass der Oranje-Auswahlspieler nach seiner schweren Zeit beim FC Chelsea und bei Real Madrid das gute Klima beim FCB zu schätzen weiß. "Ich habe hundertprozentig das Gefühl, dass Arjen seinen Vierjahresvertrag erfüllt und weitere Jahre bei uns bleibt. Der ist kuriert für alle Zeiten", sagte Hoeneß.

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