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Hertha am Abgrund: Randale nach 1:2 gegen den 1. FC Nürnberg

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Hertha BSC - 1. FC Nürnberg  

Hertha am Abgrund: Randale nach 1:2 gegen Club

12.03.2010, 18:25 Uhr | dpa

Hertha am Abgrund: Randale nach 1:2 gegen den 1. FC Nürnberg . Gespannt schauen Theofanis Gekas und Co. dem Nürnberger Tavares bei der Ballannahme zu. (Foto: dpa)

Gespannt schauen Theofanis Gekas und Co. dem Nürnberger Tavares bei der Ballannahme zu. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)


Schlusslicht Hertha BSC ist erneut an seiner eklatanten Abschluss-Schwäche gescheitert und blickt ganz finsteren Zeiten entgegen. Im Abstiegs-Duell des 26. Spieltages unterlag der Hauptstadtclub dem 1. FC Nürnberg mit 1:2 (1:0) - die nächste Spielzeit wird für die Berliner mit großer Wahrscheinlichkeit in der 2. Liga stattfinden. Mehrere Dutzend zum Teil vermummte Hertha-Chaoten durchbrachen nach dem Schlusspfiff die Absperrungen und drangen bis vor den Spieler-Bereich. Ordner und Polizei mussten die Berliner Profis schützen.

Zwar brachte Theofanis Gekas die zunächst klar überlegene Hertha vor der Saison-Rekordkulisse von 57.761 Zuschauern mit 1:0 in Führung (36.). Doch weitere klare Berliner Chancen blieben ungenutzt. Nach der Pause schafften FCN-Torjäger Albert Bunjaku mit seinem zwölften Saisontor (61.) und der eingewechselte Angelos Charisteas (90.+1) noch die Wende. Hertha ist mit nun 15 Punkten weiter Tabellen-Letzter, Nürnberg ist mit 24 Zählern weiter Tabellen-15

Schäfer hält den Club im Spiel

Zwei Tage lange hatte Trainer Friedhelm Funkel sein Team in einem Hotel abgeschottet - mit einem bei Hertha lange nicht gesehenen Effekt: Die Profis legten los wie die Rennpferde, die endlich aus ihrer Startbox befreit wurden. Mit Aggressivität und viel Einsatz überrannten die Gastgeber förmlich die Nürnberger. Allein Torhüter Raphael Schäfer verhinderte in seinem 200. Pflichtspiel für den Club mit Glanzparaden in Serie eine frühe Entscheidung für die Herthaner, die mit ihren Chancen geradezu sündigten.

Eklatante Abschluss-Schwäche der Hertha

Raffael hatte Schäfer schon ausgespielt, brachte den Ball aber nicht am auf der Torlinie stehenden Doninic Maroh vorbei, der für Breno (Kreuzbandriss) in die Innenverteidigung gerückt war (11.). Zweimal half den lange Zeit viel zu vorsichtigen Gästen auch das Aluminium. Zunächst setzte Gekas einen Drehschuss an den Pfosten (16.), dann scheiterte Raffael aus sechs Metern an Schäfer und der Querlatte (21.). Auch der frei stehende Adrian Ramos mit einem Schuss aus zehn Metern (17.) und Gekas mit einem Kopfball aus vier Metern (27.) konnten den überragenden Schäfer nicht überwinden. Spieler, Fans und die Verantwortlichen der Hertha waren der Verzweiflung nahe.

Nürnberg vor der Pause blass

Die Erlösung brachte zunächst Gekas. Der in der Winterpause von Bayer Leverkusen geliehene Torjäger schoss aus fünf Metern im zweiten Versuch ein, nachdem Schäfer zuvor gegen Cicero erneut meisterlich pariert hatte. Die Nürnberger, nach drei Spielen ohne Niederlage und dem jüngsten 3:2-Erfolg gegen Leverkusen eigentlich mit neuem Selbstbewusstsein ausgestattet, brachten vor der Pause nur einen gefährlichen Angriff zustande. Nach Eingabe des agilen Marcel Risse schob Ilkay Gündogan den Ball aus bester Position jedoch am Berliner Tor vorbei (23.).

Entscheidung durch Charisteas

Nach der Pause verloren die Berliner teilweise die Initiative, Nürnberg wurde nun mutiger. Einen Eckball von Risse verlängert Bunjaku zum 1:1. Und der Schweizer hätte fast schon früher für den ersten Nürnberger Sieg seit 19 Jahren in Berlin sorgen können, doch er traf nur den Pfosten (75.). Hertha legte alle Verzweiflung in den Endspurt, doch der erst spät ins Spiel gekommene Artur Wichniarek vergab die beste Gelegenheit zum späten 2:1. Das gelang schließlich Charisteas für den Club in der Nachspielzeit.

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