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Formel 1: Schumacher maßregelt Alonso

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GP von Australien - Qualifying  

Es geht schon wieder los: Alonso reizt Schumi

27.03.2010, 12:00 Uhr | t-online, dpa, t-online.de, dpa

Formel 1: Schumacher maßregelt Alonso. Rekord-Weltmeister Michael Schumacher (re.) maßregelt den zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso. (Foto: dpa)

Rekord-Weltmeister Michael Schumacher (re.) maßregelt den zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso. (Foto: dpa)

Michael Schumacher und Fernando Alonso konnten noch nie miteinander. Daran haben auch drei Jahre Auszeit des Rekord-Weltmeisters von der Formel 1 nichts geändert. Immerhin entschied der spanische Emporkömmling Alonso 2005 und 2006 die beiden letzten WM-Duelle gegen den deutschen Ausnahmeathleten für sich. Und jetzt hat sich Alonso auch noch in Schumis geliebter Scuderia Ferrari breit gemacht. Als er sich im Qualifying zum GP von Australien zu bremsen erdreistete, als hinter ihm Schumi Kurs auf eine Spitzenzeit nahm, nahm sich der "Gottvater" der Formel-1-Piloten Zeit für eine Belehrung - direkt an Alonsos Ferrari.

Schumi beschwert sich

Weder von seinem fahrerischen Können noch von seiner Fitness oder seinem Ehrgeiz hat Schumi auch nur ein Jota eingebüßt, seitdem er vor drei Jahren Nachfolgern wie Alonso das Feld überließ. Vor allem aber ist das Temperament des 41-Jährigen noch immer ausgeprägt wie bei einem 21-Jährigen. Der genaue Wortlaut der "Unterhaltung" mit Alonso drang noch nicht durch. Die Bilder aber belegten, dass der Ausgebremste über seinen Startplatz sieben nicht gerade erfreut war. So gab es auch Alonso an die Medien weiter: "Michael hat sich nur beschwert, weil er Siebter war", schrieb die "Bild"-Zeitung.

Deutsches Gemüt kühlt sich schnell ab

Mit drei Stunden Abstand reagierte Schumacher aber auf die angebliche Alonso-Blockade wieder relativ ruhig. "Ich unterstelle ihm keine Absicht, aber er war nicht auf einer schnellen Runde. Das war nicht sehr nett", sagte er am Abend. "Er hat mich wohl zu spät gesehen."

Nur die Red Bulls sind schneller als Alonso

Alonso hatte damit, da er seinen Ferrari nach 1:24,111 Minuten hinter den Red Bulls von Sebastian Vettel und Mark Webber komfortabel auf Rang drei abstellte, selbstverständlich keinerlei Bauchschmerzen. Schumi fehlten auf den jungen Landsmann Vettel letztlich 1,008 Sekunden, auf Alonso etwa zweieinhalb Zehntelsekunden. Seine vermeintlich beste Runde fiel Alonsos Bremseinsatz zum Opfer. Schumi brach sie nach zwei Dritteln ab und steuerte sie Box an. "Ich wurde durch den Verkehr behindert", gab der Rheinländer laut "Bild"-Zeitung zu Protokoll.

Kommunikationspanne bei Ferrari

Alonso war auf seiner Auslaufrunde deutlich langsamer auf der Ideallinie gefahren, so dass Schumacher bei seinem schnellen Versuch Tempo herausnehmen musste. Normalerweise machen die Teams ihre Fahrer auf schnellere Nachrücker aufmerksam. Alonso habe ihm versichert, Ferrari habe das nicht getan. "Das Team hätte ihn besser informieren können", kritisierte Schumacher seinen Ex-Arbeitgeber.

Die Rennkommissare wissen Bescheid

Nach seinem Tête-à-Tête mit Alonso war Schumacher zu den Rennkommissaren der FIA marschiert. Dort dürfte dann der Name Alonso gefallen sein. Schumis Beschwerde landete bei Charlie Whiting, dem Technischen Delegierten des Internationalen Automobil-Verbandes.

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