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Formel 1 - GP von Malaysia: Mercedes sucht Michael Schumachers Radmutter

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Formel 1 - GP von Malaysia  

Mercedes sucht die böse Radmutter

05.04.2010, 14:34 Uhr | motorsport-total.com, sid, Motorsport-Total.com, sid

Formel 1 - GP von Malaysia: Mercedes sucht Michael Schumachers Radmutter. Der Grund des Ausfalls: Das linke Hinterrad von Michael Schumachers Mercedes sitzt nicht mehr fest. (Foto: imago)

Der Grund des Ausfalls: Das linke Hinterrad von Michael Schumachers Mercedes sitzt nicht mehr fest. (Foto: imago)

Die Entschuldigung für den Ausfall von Michael Schumacher ist ausgesprochen, nun gilt es für Mercedes GP die Ursache für das frühe Ende der Dienstfahrt rauszufinden. Doch das Team hat ein großes Problem: das Corpus Delicti ist nicht auffindbar. Die Radmutter, die sich am linken Hinterrad von Schumachers Silberpfeil in der zehnten Runde gelöst hatte, wurde bisher nicht gefunden. Ob das Teil noch irgendwo am Streckenrand liegt oder ob es sich ein Streckenposten oder ein Fan gesichert hat, ist nicht geklärt.

Schumi nicht Auslöser sondern Opfer

So sind sich im Mercedes-Team die Verantwortlichen noch nicht ganz im Klaren darüber, warum der siebenmalige Weltmeister sein Auto am Sonntag schon in der zehnten Runde abstellen musste. Sicher scheint nur zu sein: Schumachers Ausflug über die Streckenbegrenzung kurz vor dem Unfall soll nicht der Auslöser, sondern bereits eine Folge der losen Radmutter gewesen sein. "Leider hat das Sicherungssystem die Radmutter nicht lange genug auf der Nabe gehalten. Das macht es für uns doppelt schwierig, den Schadensverlauf zu rekonstruieren", sagte Teamchef Ross Brawn zu "auto motor und sport".

Brawn verspricht verbesserte Überwachung

Der Rennstall will aus dem Vorfall Konsequenzen ziehen. "Wir haben auf der Telemetrie gesehen, dass das Rad kurz schlackerte, und Michael berichtete von einer starken Vibration. Dann spürte er plötzlich keinen Vortrieb mehr. Wir müssen diesen Bereich mit Sensoren noch besser überwachen und sämtliche Daten aus der Vergangenheit noch einmal durchforsten - in der Hoffnung, einen Anhaltspunkt zu finden", erklärte Brawn weiter.

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