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VfL Wolfsburg weiter auf Europacup-Kurs

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1. FC Nürnberg - VfL Wolfsburg  

Dzeko und Grafite halten Wölfe auf Europacup-Kurs

11.04.2010, 21:29 Uhr | dpa, dpa

VfL Wolfsburg weiter auf Europacup-Kurs. Kopfballduell zwischen Albert Bunjaku (li.) vom 1.FC Nürnberg und Peter Pekarik vom VfL Wolfsburg. (Foto: dpa)

Kopfballduell zwischen Albert Bunjaku (li.) vom 1.FC Nürnberg und Peter Pekarik vom VfL Wolfsburg. (Foto: dpa)

Dank seiner Torjäger Edin Dzeko und Grafite hat Meister VfL Wolfsburg seinem Europapokal-Frust getrotzt und die Chance auf ein erneutes internationales Fußball-Abenteuer gewahrt. Drei Tage nach dem Viertelfinal-Aus in der Europa League gewannen die Wölfe beim 1. FC Nürnberg glücklich mit 2:0 (0:0) und hielten Anschluss an die zur Europacup-Teilnahme berechtigenden Plätze.

Vor 40.593 Zuschauern waren einmal mehr Dzeko (66. Minute) mit seinem 19. Saisontreffer und der zum zehnten Mal erfolgreiche Grafite (78.) die Matchwinner des VfL, der aus seinen wenigen Chancen eiskalt Kapital schlug. Dagegen verpassten die lange Zeit überlegenen Nürnberger ihren 300. Bundesliga-Sieg und müssen weiter um den Klassenverbleib bangen.

Pinola mit zwei Chancen

Beide Mannschaften lieferten sich bei unangenehmer Kälte lange ein müdes Spiel. Außer einem Kopfball von Grafite (13.) hatten die Gäste zunächst nicht viel zu bieten. Doch auch der FCN, dessen Coach Dieter Hecking dieselbe Elf aufbot, die in der Vorwoche Mainz 05 mit 2:0 geschlagen nach Hause geschickt hatte, tat sich schwer. So dauerte es bis zur 28. Minute, ehe Javier Pinola einen gewaltigen Linksschuss abgab, mit dem er Diego Benaglio im VfL-Tor prüfte. Auch in Minute 41 deutete der Argentinier mit einem Schuss Torgefahr an.

Beide Teams fordern vergeblich Elfmeter


Im Mittelpunkt stand in der ersten Halbzeit Schiedsrichter Guido Winkmann, der sich mit sehr fragwürdigen Entscheidungen den Unmut der Akteure zuzog. Als Wolfsburgs Makoto Hasebe der Ball im Strafraum an die Hand sprang, blieb der mögliche Elfmeterpfiff ebenso aus wie nach einem Foul von Peter Pekarik an FCN-Stürmer Albert Bunjaku. Doch auch der VfL fühlte sich benachteiligt, als Edin Dzeko von Pinola attackiert wurde und ebenfalls vergeblich einen Strafstoß forderte. "Die Aktion gegen Bunjaku war ein klarer Elfmeter. Mir ist schleierhaft, wie man da nicht pfeifen kann", monierte Sportdirektor Martin Bader im TV-Sender Sky zur Halbzeitpause.

Dzeko übernimmt die Führung in der Torjägerliste

Nach dem Wiederanpfiff hätte Bunjaku zum Mann des Tages avancieren können, doch der Schweizer konnte zwei gute Einschussmöglichkeiten nicht in Tore ummünzen (47./50.). Die Top-Chance für die Hausherren ließ dann nach einer Stunde aber Ilkay Gündogan aus, als er den Ball unbedrängt aus zehn Metern haarscharf über das Gehäuse jagte. Dies alles rächte sich: Einen der wenigen Konter schloss sechs Minuten später nach Zvjezdan Misimovic' Traumpass Dzeko gekonnt ab und schoss sich mit seinem 19. Saisontreffer an die Spitze der Torjägerliste. Grafite erledigte zwölf Minuten später per Abstauber den Rest.

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