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SC Freiburg macht Schritt zum Klassenerhalt

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SC Freiburg - VfL Wolfsburg  

Freiburg macht großen Schritt zum Klassenerhalt

25.04.2010, 21:28 Uhr | dpa, dpa

SC Freiburg macht Schritt zum Klassenerhalt. Wolfburgs Edin Dzeko (li.) kommt vor Oliver Barth (re.) an den Ball. (Foto: dpa)

Wolfburgs Edin Dzeko (li.) kommt vor Oliver Barth (re.) an den Ball. (Foto: dpa)

Cedric Makiadi hat seinem Ex-Klub VfL Wolfsburg die letzte Chance auf eine Teilnahme an der Europa League vermasselt. Der Deutsche Meister unterlag am drittletzten Spieltag der Bundesliga beim SC Freiburg mit 0:1 (0:1) und verhalf den Breisgauern zu einem weiteren Big Point im Abstiegskampf. Makiadi gelang mit einem tückischen Aufsetzer das einzige Tor (38. Minute) des Spiels.

Freiburg nun in besserer Position

Damit konnte der SC vor 22.700 Zuschauern die Patzer der "Kellerkonkurrenten" Hertha BSC, Hannover 96, VfL Bochum und 1. FC Nürnberg nutzen und hat als 14. nun drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Europa League ade

Die in den ersten 45 Minuten enttäuschenden Wolfsburger dagegen verspielten nach dem 2:0-Sieg des VfB Stuttgart in Bochum ihre letzte Chance auf den sechsten Tabellenplatz und sind in der kommenden Saison in keinem internationalen Wettbewerb vertreten.


Benaglio macht beim Tor keine gute Figur

Bei 25 Grad im sommerlich-warmen Breisgau brachten die Gastgeber den Deutschen Meister von Beginn an gehörig ins Schwitzen. Mohamadou Idrissou (14.), Johannes Flum (23.), Makiadi (36.) und Jonathan Jäger (37.) vergaben die ersten Torchancen. Besser machte es Makiadi, der von 2002 bis 2008 das Wolfsburg-Trikot trug, sieben Minuten vor der Pause. Mit einem Aufsetzer aus 25 Metern bestrafte er die Wölfe für ihre Passivität und ließ Torwart Diego Benaglio nicht gut aussehen.

Misimovic fehlt merkbar

Der SC trat in den ersten 45 Minuten nicht wie ein Abstiegskandidat auf. Die Mannschaft von Trainer Robin Dutt imponierte durch eine gute Raumaufteilung und kreatives Flügelspiel. Dagegen konnten sich die Gäste aus Niedersachsen nicht eine Tormöglichkeit erarbeiten - das Fehlen von Regisseur Zvjezdan Misimovic (Wadenzerrung) machte sich deutlich bemerkbar. "Die Halbzeit war herausragend. Das Tor war eine Belohnung für eine richtig gute Leistung", sagte Freiburgs Sportdirektor Dirk Dufner in der Pause beim TV-Sender Sky: "Wir haben unglaublich diszipliniert gespielt." Zunichte waren damit auch die Wolfsburger Hoffnungen auf den fünften Auswärtssieg zu null in Serie.

Freiburg bringt den Vorsprung über die Zeit

Aber immerhin ging der VfL nach dem Wechsel engagierter und offensivfreudiger zu Werke. Die Kabinenansprache von Lorenz-Günther Köstner in seinem drittletzten Einsatz als VfL-Chefcoach schien gefruchtet zu haben. Grafite konnte sich nach einer Stunde erstmals in Szene setzen, schoss aus spitzem Winkel aber über das Tor. Ansonsten waren die hochgelobten Angreifer Grafite und Edin Dzeko bei den Freiburger Verteidigern Felix Bastians und Oliver Barth weitgehend abgemeldet. Mit dem knappen Vorsprung im Rücken ließen es die Badener in den zweiten 45 Minuten ruhiger angehen. Grafite vergab zweimal kläglich (68. und 77.). Mit kompakter Abwehrarbeit und etwas Glück retteten die Freiburger den Sieg.

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