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Löw: Weiter beim DFB oder erstmal Pause

WM 2010 - Nationalmannschaft  

Löw: Weiter beim DFB oder erstmal Pause

11.05.2010, 12:12 Uhr | dpa, t-online.de, t-online.de, dpa

Löw: Weiter beim DFB oder erstmal Pause. Joachim Löw will so schnell keinen Bundesliga-Klub trainieren. (Foto: dpa)

Joachim Löw will so schnell keinen Bundesliga-Klub trainieren. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Bundestrainer Joachim Löw würde bei einem Abschied von der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach der WM nicht sofort wieder einen Trainer-Posten annehmen. Seine vor dem Turnier ungeklärte Vertragssituation störe ihn nicht. "Erstens kann ich mit der Situation gut leben. Zweitens: Falls es so kommen sollte und ich den DFB verlasse, wäre es für mich absolut undenkbar, sofort bei einem Klub anzufangen", sagte Löw in einem Interview des WM-Sonderheftes der "Sport Bild". Die Verhandlungen mit dem DFB über eine Verlängerung des in diesem Sommer auslaufenden Vertrages waren im Februar gescheitert.

Löw braucht Grundvertrauen

Als Voraussetzung für eine Fortsetzung seines DFB-Engagements nannte Löw Bedingungen. "Ich müsste ein Grundvertrauen spüren für meine Arbeit. Wenn so eine Grundunterstützung nicht da ist, wird es schwierig", sagte der 50-Jährige in einem Interview des Magazins "Stern". Die gescheiterten Gespräche zu Jahresbeginn haben offenbar Spuren bei Löw hinterlassen. "Indiskretionen kränken mich und haben mich gekränkt", sagte er. Forderungen von Löw und dessen Trainerteam waren während der Verhandlungen publik geworden.

Ohne Druck ins WM-Turnier

Mit seiner kategorischen Ablehnung eines anderen Trainerjobs beendete Löw auch Spekulationen über ein schnelles Bundesliga-Engagement. Beim Hamburger SV galt der DFB-Chefcoach als Kandidat. "Es gibt andere Trainer wie Luiz Felipe Scolari oder Luis Aragonés, die konnten das nach einem Turnier. Ich könnte das nicht", sagte Löw - und gab sich betont gelassen. "Ich habe als Trainer gelernt, dass immer wieder eine Tür aufgeht. Ich gehe losgelöst von jedem Druck in das Turnier."

Auftakt der Vorbereitung gegen Malta

Am Mittwoch versammelt Löw seinen vorläufigen WM-Kader. Nach dem Benefizspiel gegen Malta in Aachen am Donnerstag (um 17.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker)geht es ins Regenerations-Trainingslager nach Sizilien, bevor in Südtirol der letzte WM-Schliff erfolgen soll. Nach den Tests in Ungarn (29. Mai) und gegen Bosnien-Herzegowina (3. Juni) fliegt der DFB-Tross am 6. Juni nach Südafrika. "Wir freuen uns, dass es nach langen Vorbereitungen und einigen wichtigen Entscheidungen für uns mit dem Spiel gegen Malta losgeht und wir aktiv in die Vorbereitung eingreifen können", sagte Löw vor der Zusammenkunft seines Rumpfkaders. Der 50-Jährige wird nicht nur gegen die Malteser zum Improvisieren gezwungen sein. Angeführt von Kapitän Michael Ballack fehlen zu Beginn der Vorbereitung gleich zwölf Akteure aus dem vorläufigen 27 Spieler umfassenden WM-Aufgebot.

Test für die Wackelkandidaten

Der Bundestrainer will die Partie gegen Malta vor allem dazu nützen, Wackelkandidaten für Südafrika zu testen. Denn bis zum 1. Juni muss er noch vier Akteure aus dem Kader streichen. Dennis Aogo, Piotr Trochowski, Andreas Beck, Toni Kroos - vom ersten Tag an soll ein heißer Kampf um die 23 Südafrika-Tickets und die noch begehrteren Plätze in der ersten WM-Elf entbrennen. "Wir erwarten von den Spielern hundertprozentige Konzentration im mentalen Bereich, dass taktische Dinge umgesetzt werden, Aufgaben angenommen werden. Wir erwarten eine hundertprozentige Bereitschaft im körperlichen Bereich, weil bei einem Turnier jeder absolut an die Grenzen gehen muss", beschrieb Löw das Anforderungsprofil.

Fast alle sollen spielen

Aufgefüllt wird der Rumpfkader gegen Malta durch die vier Perspektivspieler Kevin Großkreutz, Mats Hummels (beide Dortmund), Stefan Reinartz (Leverkusen), und Torwart Tobias Sippel (Kaiserslautern). Löw will "fast alle" Neulinge im A-Team debütieren lassen, danach beginnt für sie der Urlaub. Der Gladbacher Marco Reus musste wegen einer Muskelverhärtung im Oberschenkel absagen. Löw verzichtete auf eine Nachnominierung.

Bierhoff: Misserfolg wäre größter Störfaktor

Die ungewisse Zukunft von Chefcoach Löw und der kompletten sportlichen Leitung dagegen ist für Manager Oliver Bierhoff kein Störfaktor. Weder für den Bundestrainer, noch für dessen Stab oder das Team sei das ein Problem, "anders als in einem Verein, wo der Spieler sagen könnte: Noch drei Spiele, dann ist der weg", machte Bierhoff "Tagesspiegel" deutlich. Vor allem das sportliche Abschneiden werde entscheiden: "Der größte Störfaktor wäre der Misserfolg bei der WM, denn rein sachlich kann man an unserer Arbeit seit sechs Jahren nicht ruckeln", unterstrich Bierhoff.

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