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Formel 1: McLaren-Funkspruch hätte Lewis Hamilton beinahe den Sieg gekostet

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Rund um den Rennzirkus - McLaren-Mercedes  

Ein fast verhängnisvoller Funkspruch

08.06.2010, 08:48 Uhr | motorsport-total.com, Motorsport-Total.com

Formel 1: McLaren-Funkspruch hätte Lewis Hamilton beinahe den Sieg gekostet. Jenson Button (li.) und Lewis Hamilton lieferten sich in der Türkei ein heißes Duell. (Foto: imago)

Jenson Button (li.) und Lewis Hamilton lieferten sich in der Türkei ein heißes Duell. (Foto: imago)

Da hat nicht viel gefehlt: Um ein Haar hätte das McLaren-Team seinem Fahrer Lewis Hamilton den Sieg beim Großen Preis der Türkei der Formel 1 gekostet. Nach jetzt aufgetauchten Mitschnitten des Funkverkehrs hatte sich der in Führung liegende Ex-Weltmeister darauf verlassen, dass sein Teamkollege Jenson Button ihn nicht überholen würde, wenn er vom Gas gehen würde. Doch in der 48. Runde zog Button dann vorbei. Hamilton konterte jedoch, sicherte sich wieder die Führungsposition und gewann das Rennen.

"Lewis, wir müssen Sprit sparen. Beide Autos machen das Gleiche", lautete die Anweisung vom Team kurz vor dem Manöver, die auf der offiziellen Webseite "formula1.com" veröffentlicht wurde. Hamiltons Antwort: "Jungs, Jenson kommt mir immer näher." Das Team antwortete: "Verstanden, Lewis." Daraufhin fragte Hamilton nach: "Wird mich Jenson überholen, wenn ich jetzt vom Gas gehe, oder nicht?" McLarens Antwort lautete: "Nein, Lewis... nein."

Kaum mehr Benzin an Bord

Funksprüche wie "Sprit sparen, Reifen schonen" gelten oft als Anweisung an die Piloten, sich nicht mehr gegenseitig anzugreifen und damit als verdeckte Stallregie. Ein McLaren-Insider hat diese Spekulationen aber zurückgewiesen. Es sei wirklich nötig gewesen, dass die beiden Fahrer vom Gas gehen, erklärt die anonyme teaminterne Quelle gegenüber "Autosport". Denn sowohl bei Hamilton als auch bei Button seien die Tanks nach der Zieldurchfahrt fast leer gewesen. So hätte Hamilton demnach keine weitere Runde mehr drehen können, Button hätte nur etwas mehr Sprit übrig gehabt.

Wer hätte von einer versteckten Teamorder profitiert?

Damit wären auch Spekulationen entkräftet, Hamilton sei vom Team bewusst ausgebremst worden, um Button an seinem Teamkollegen vorbeizulotsen. Andere Beobachter hatten in die genau entgegen gesetzte Richtung spekuliert - nämlich dass Hamilton eigentlich wirklich nichts zu befürchten hatte, da Button vom Team die Order bekommen haben könnte, nicht anzugreifen. Sie sehen in dem Funkspruch an Hamilton eine Bestätigung dieser Theorie und greifen auch die Schlussphase des Rennens auf, in der Button die Anweisung bekam, Gas rauszunehmen, Sprit zu sparen und die Reifen zu schonen.

Duell mit Red Bull kostete viel Benzin

Tatsächlich sei McLaren vom hohen Spritverbrauch im Türkei-Grand-Prix etwas überrumpelt gewesen. Dieser hatte seine Ursache unter anderem im Highspeed-Duell gegen Red Bull. Der teaminternen Quelle zufolge habe McLaren bereits in Runde zehn gemerkt, dass wesentlich mehr Kraftstoff verbraucht wird als zuvor errechnet. Schon da habe man sowohl Hamilton als auch Button angewiesen, die Motoreinstellungen zu ändern, um Sprit zu sparen.

Team: Auch auf die Reifen achten

Als die beiden dann in Runde 40 nach dem Unfall der beiden Red-Bull-Piloten Mark Webber und Sebastian Vettel (hier geht es zu den Fotos des kuriosen Unfalls) die Führung übernommen hatte, wies McLaren der Quelle zufolge Hamilton und Button an, den Motor ganz in den Sparmodus zu stellen und auch spritsparend zu beschleunigen und schalten. Außerdem habe man die Fahrer gebeten, in Kurve acht besonders aufzupassen, da man fürchtete, die rechten Vorderreifen könnten in dieser Extrem-Kurve Schaden nehmen.

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