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Franzosen verspotten ihr Nationalteam

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Franzosen verspotten ihr Nationalteam

24.06.2010, 01:22 Uhr | dpa, sid, sid, dpa

. Djibril Cissé hält sich angesichts der blamablen Leistung der Franzosen den Kopf. (Foto: imago)

Djibril Cissé hält sich angesichts der blamablen Leistung der Franzosen den Kopf. (Foto: imago)

Die französische Nationalmannschaft wird nach dem blamablen Vorrunden-Aus bei der WM in Südafrika mit Hohn und Spott überzogen. "Der Alptraum ist endlich vorbei", "Danke und auf Wiedersehen" oder "Und noch einmal Bravo! Die Tragikomödie hat endlich ein Ende", titelten die Blätter in der Heimat. "Vollkommen unwürdig, beschämend und empörend" sowie "unausstehlich" lauteten andere Kommentare am Folgetag der Niederlage der Bleus gegen Südafrika. Niemand ließ auch nur ein gutes Haar am Team von Trainer Raymond Domenech. Staatschef Nicolas Sarkozy soll zudem Stürmerstar Thierry Henry zu einer Aussprache den Präsidentenpalast gebeten haben.

"Der Vize-Weltmeister aus Frankreich hat bei der WM in Südafrika die schwärzeste Stunde seiner Geschichte erlebt. Ein unerträglicher Leidensweg für die Fans, denen nichts erspart geblieben ist", schrieb die Tageszeitung "Le Figaro". Eine apokalyptische Weltmeisterschaft, die in Hoffnungslosigkeit und als Alptraum zu Ende gegangen sei, konstatierte das Hauptstadt-Blatt "Le Parisien". "Danke Jungs, Ihr habt den Franzosen den angehenden Sommer verkorkst", hieß es weiter. "Libération" schrieb: "Die Weltmeisterschaft droht auf lange Sicht das Bild des französischen Fußballs zu beschädigen. (...) Ein großes Desaster."

Skandale und kein Ende

Frankreich hatte sich mit einer tristen 1:2-Schlappe gegen Südafrika aus dem WM-Turnier verabschiedet. Vorausgegangen war eine beispiellose Serie von Skandalen. Star-Stürmer Nicolas Anelka musste vorzeitig nach Hause fahren, weil er Domenech übelst beleidigt haben soll. Das Team um Franck Ribéry trat daraufhin aus Solidarität in den Streik und verweigerte das Training. Ein handfester Streit zwischen dem französischen Team-Kapitän Patrice Evra, und Konditionstrainer Robert Duverne sowie der Rücktritt von Delegationschef Jean-Louis Valentin machten das Chaos komplett.

Blamable Vorstellung wird zum Politikum

Nach der Heimkehr droht dem Team nun ein Spießrutenlauf - auch wenn der Abschied von Trainer Domenech bereits vor der WM besiegelt war. Sarkozy hat die Aufarbeitung der Chaos-Tage in Südafrika zur Chefsache gemacht, seine Sportministerin Roselyn Bachelot will gnadenlos aufräumen. "Frankreich ist nicht bereit ihnen zu vergeben", überschrieb der "Parisien" seine Titelstory.

Schadenfreude pur in Irland

Währenddessen freut man sich in Irland, das in der WM-Quali durch einen irregulären Treffer der Franzosen gescheitert war, über das schlechte Abschneiden der Equipe Tricolore ein Loch in den Bauch. "Ich bin sehr froh, dass es dieses Ende genommen hat. Sie sind einfach auf dem falschen Weg dorthin gekommen", sagte Ex-Nationalspieler Liam Brady. "Sie waren richtig, richtig schlecht", ergänzte der Assistenztrainer der Iren. Auch die irische Presse kommentierte das Vorrunden-Aus der Bleus mit Schadenfreude. "Lächerliche Franzosen erleiden Bruchlandung und verbrennen", titelte die "Irish Times". "Trauriger Domenech beklagt geplatzten Traum", lautete die Schlagzeile der Tageszeitung "The Examiner".

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