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Claudia Pechstein bleibt trotz Dopingsperre weiter Polizeibeamtin

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Eisschnelllauf  

Claudia Pechstein bleibt Polizeibeamtin

06.08.2010, 10:34 Uhr | t-online.de, t-online.de

Claudia Pechstein bleibt trotz Dopingsperre weiter Polizeibeamtin. Behält ihren Beamtinnenstatus: Claudia Pechstein (Foto: imago)

Behält ihren Beamtinnenstatus: Claudia Pechstein (Foto: imago) (Quelle: imago)

Es ist so etwas wie ein kleiner Sieg für Claudia Pechstein im Dopingfall um ihre Person. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, wird die Olympiasiegerin laut einem vertraulichen Ermittlungsbericht der Bundespolizeiakademie vom Dopingvorwurf freigesprochen und darf somit weiterhin als Polizeihauptmeisterin arbeiten.

Wie es in dem Bericht heißt, "fehlt es an mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Vorliegen eines Dienstvergehens". Daher sei das Disziplinarverfahren einzustellen.

Pechstein: "Nichts anderes habe ich erwartet"

Durch ihre Dopingsperre wegen zu hoher Retikulozyten-Werte stand ihr Status "Beamtin auf Lebenszeit" auf dem Spiel. Pechstein war vom Eisschnelllauf-Weltverband in einem Indizienprozess gesperrt worden, obwohl ihr mehrere Gutachter eine Blutkrankheit bescheinigt hatten.

Die Einstellung des Disziplinarverfahrens kam für Pechstein nicht überraschend. "Nichts anderes habe ich erwartet", sagte sie gegenüber "Bild". "Denn in rechtsstaatlichen Ermittlungen zählen allein die Fakten."

Richtiges Maß im Kampf gegen Doping verloren

Der Bericht der Bundespolizeiakademie führe dem Sport und seinen Funktionären deutlich vor Augen, "dass sie das richtige Maß im Kampf gegen Doping verloren haben". Die deutschen Ermittler hatten in ihrem Bericht das Urteil gegen Pechstein heftig angegriffen: "Es wurde ein Beweismaß angewendet, das nicht den Anforderungen eines staatlichen Disziplinarverfahrens nach deutschem Recht genügt."

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