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Ioannis Amanatidis tritt aus Nationalelf zurück

EM 2012 - Griechenland  

Amanatidis tritt aus Nationalelf zurück

09.08.2010, 20:47 Uhr | dpa, dpa

Ioannis Amanatidis tritt aus Nationalelf zurück. Ioannis Amanatidis will nie wieder das griechische Trikot tragen. (Foto: imago)

Ioannis Amanatidis will nie wieder das griechische Trikot tragen. (Foto: imago)

Der griechische Nationalspieler Ioannis Amanatidis hat seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft der Hellenen erklärt. Dabei hat der Angreifer von Eintracht Frankfurt auch schwere Vorwürfe gegen den griechischen Verband sowie indirekt gegen Nationaltrainer Otto Rehhagel erhoben.
"Ich werde mich einzig und allein auf den Verein konzentrieren und mit der Nationalmannschaft abschließen", sagte der 28-Jährige im Trainingslager im österreichischen Hermagor dem "hr". "Einige gute Namen im griechischen Fußball sind zurückgetreten, weil es nicht mit rechten Dingen zugeht. Darauf habe ich keine Lust mehr", sagte der Stürmer weiter.

Der Stürmer hatte im November 2002 unter Rehhagel sein Debüt in der Nationalelf gefeiert und war zuletzt nicht mehr berücksichtigt worden. "Viele Spieler haben in ihren Vereinen nicht gespielt und die Nationalmannschaft benutzt, um sich zu präsentieren. Das gehört sich nicht", prangerte Amanatidis an. Namen nannte er nicht.

"Dann würde eine Bombe hoch gehen"

"Wenn ich alles ausplaudere, was ich weiß, dann würde eine Bombe hoch gehen", sagte er. Bei neun von zehn Feldspielern habe schon festgestanden, wer spielt. "Egal, welche Leistung sie im Verein zeigen", ergänzte der 35-malige Nationalspieler seine Vorwürfe auch gegen den inzwischen zurückgetretenen Rehhagel, der die Hellenen von 2001 bis 2010 trainiert und zur WM geführt hatte. Für das Turnier in Südafrika hatte der Trainer auf Amanatidis verzichtet.

Der Stürmer hatte erst vor zwei Tagen mit einem Ausraster im Test gegen Udinese Calcio (1:2) in Tolmezzo für Aufregung gesorgt. Im Duell mit dem italienischen Serie-A-Klub war er mit einem Gegenspieler aneinandergeraten und soll gesagt haben: "Die wollten uns nur wehtun. Zum Glück konnte ich mich revanchieren bevor ich ausgewechselt wurde. Wir sollten nicht mehr gegen Italiener spielen."

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