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Volleyball: Deutschland fährt ohne Medaille nach Hause

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Deutschland verpasst historische Chance

29.10.2010, 10:59 Uhr | dpa, dpa

Volleyball: Deutschland fährt ohne Medaille nach Hause. Auch Marcus Böhme kann gegen Brasilien keine entscheidenden Akzente setzen. (Foto: ap)

Auch Marcus Böhme kann gegen Brasilien keine entscheidenden Akzente setzen. (Foto: ap)

Deutschlands Volleyballer haben die erhoffte Sensation gegen Titelverteidiger Brasilien klar verpasst und müssen weiter auf die erste WM-Medaille seit dem DDR-Gold 1970 warten. Beim 0:3 (17:25, 20:25, 19:25) im entscheidenden Spiel um den Halbfinal-Einzug erwies sich der Titelverteidiger in Rom als mindestens eine Nummer zu groß für das junge deutsche Team. Brasilien machte damit als zweites Team hinter Serbien den Sprung in die Vorschlussrunde perfekt. Die deutschen Volleyballer, die noch maximal Platz fünf erreichen können, dürfen sich aber mit dem erfolgreichsten WM-Auftritt seit 36 Jahren trösten.

"Ich glaube, dass wir schwer zu schlagen sind, wenn wir gut spielen. Wenn wir den Respekt ablegen, können wir gegen sie mithalten", hatte Bundestrainer Raul Lozano seinem jungen Team vor der Partie gegen den Weltmeister Mut gemacht. Doch einen Tag nach dem 3:0 gegen Tschechien agierten die Männer des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), bei denen der angeschlagene Zuspieler Patrick Steuerwald zunächst von Simon Tischer ersetzt wurde, von Beginn an unerklärlich verkrampft, jedwede Leichtigkeit fehlte.

Körpersprache sinnbildlich

Die historische Chance auf eine WM-Medaille lähmte sichtlich die Aktionen im deutschen Spiel. Lange Gesichter, hängende Schultern: Auch die Körpersprache ließ nicht erkennen, dass die deutschen Volleyballer an ihre Chancen glaubten. Dagegen nutzte Brasilien, das im bisherigen Turnierverlauf noch nicht völlig überzeugen konnte, den Auftaktsatz zu einer regelrechten Demonstration seiner Stärke. Viel zu schnell und viel zu klar aus deutscher Sicht ging der wichtige erste Durchgang verloren.

Brasilien spielt mit Deutschland

Die südamerikanischen Ballzauberer, die sich noch gegen Tschechien mit viel Mühe zu einem Fünf-Satz-Sieg gequält hatten, ließen es nach dem Gewinn des ersten Satzes etwas ruhiger angehen. Doch anders als in der Testspiel-Serie gegen die Deutschen, bei der die DVV-Männer vor zwei Wochen überraschend zwei Siege feiern konnten, dominierte der Favorit die Partie weiter nach Belieben. Die Brasilianer stießen das überforderte deutsche Team vor allem in den entscheidenden Ballwechseln von einer Verlegenheit in die andere. Auf dem Weg zum Titel-Hattrick war folgerichtig auch der zweite Satz für den Weltranglisten-Ersten nicht mehr als eine Formsache.

Andrae hat es gewusst

"Eine WM ist etwas anderes als ein Freundschaftsspiel gegen Brasilien", hatte der deutsche Kapitän Björn Andrae die Euphorie nach den Testspiel-Siegen relativiert. Und ausgerechnet im Endspiel um den Halbfinal-Einzug entpuppte sich dies als bittere Vorhersage. Auch im dritten Satz hatten die DVV-Männer gegen den Favoriten nichts zu melden, die einseitige Partie ging an den zweimaligen Olympiasieger.

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