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2. Bundesliga: Bielefeld kommt nicht unten weg

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13. Spieltag - Freitagsspiele  

Bielefeld kommt unten nicht raus

19.11.2010, 19:13 Uhr | dpa, t-online.de, sid, dpa, t-online.de, sid

2. Bundesliga: Bielefeld kommt nicht unten weg. Oberhausens Mario Klinger bedrängt Bielefelds Besart Berisha bei der Ballannahme. (Foto: dpa)

Oberhausens Mario Klinger bedrängt Bielefelds Besart Berisha bei der Ballannahme. (Foto: dpa)

So ausgelassen die Freude über den Heimsieg zur Premiere des neuen Trainers Ewald Lienen ausgefallen war: Arminia Bielefeld verpasste es in Oberhausen, nachzulegen und auf den Abstiegs-Relegationsplatz der 2. Bundesliga zu klettern. Das 0:3 im Niederrhein-Stadion beließ für den DSC auf des Gegners Platz alles beim alten: sieben Ausflüge, sieben Mal null Punkte. Nach nur einem Punkt aus den letzten sechs Partien beendete RWO die eigene Negativserie. Einen wichtigen Heimsieg feierte auch Oberhausens Verfolger Union Berlin. In der Alten Försterei gab es ein 1:0 über Fortuna Düsseldorf.

Der entscheidende Treffer fiel nach einer flachen Eingabe von Karim Benyamina von rechts in den Lauf von Union-Kapitän Torsten Mattuschka nach 64 Minuten (Sehen sie das Video vom Spiel und vieles mehr bei AF.TV, der Videoplattform von Union Berlin). In Oberhausen sorgten Oliver Petersch (2.), Felix Luz (23.) und Moses Lamidi (85.) für den höchsten Saisonsieg der Gastgeber. Verlierer Düsseldorf - vor der Saison einer der Aufstiegskandidaten - rangiert als 14. weiterhin nur zwei Punkte vor Karlsruhes Relegationsplatz 16.

Bielefeld zu bieder

Den einzunehmen, verpasste Bielefeld in Oberhausen. Vor 5165 Zuschauern gelang den Platzherren gelang ein Auftakt nach Maß. Nach Zuspiel des kurz vor der Pause schwer am Knie verletzten Heinrich Schmidtgal markierte Petersch mit einem Schuss aus 17 Metern das 1:0. Die Arminia war bemüht, leistete sich jedoch zu viele Fehler in der Defensive und blieb im Angriff ohne Durchschlagskraft. Per Kopfball erzielte Luz das 2:0 für RWO, auf der Gegenseite scheiterte der Bielefelder Christian Müller an Keeper Sören Pirson (32.). Auch im zweiten Abschnitt kontrollierte Oberhausen das Spiel. Lamidi (49./79./85.) vergab zwar zunächst einige Chancen, setzte mit dem 3:0 aber doch noch den Schlusspunkt.

Lienen: "Anschauungsunterricht für uns"

"Es war eine verdiente Niederlage. Nach dem ersten Gegentor waren wir so erschrocken, dass wir gar nichts mehr auf die Platte bekommen haben. Das war Anschauungsunterricht für uns", sagte Lienen, der allerdings auch "einige positive Dinge" gesehen haben will. Lienens einstiger Gladbacher Mitspieler Bruns hingegen war rundum zufrieden: "Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Sie hat von der ersten Minute an mit Herz gespielt und die Rückschläge der letzten Wochen sehr gut weggesteckt."

Berliner Befreiungsschlag

Union Berlin hingegen gelang - im Gegensatz zu Bielefeld - im Abstiegskampf ein Befreiungsschlag. Vor rund 13.000 Zuschauern im Stadion an der Alten Försterei taten sich die Berliner und ihr Kontrahent aus Düsseldorf lange schwer, vor allem die Berliner enttäuschten in der Offensive. Erst Mattuschka per Direktabnahme brach den Bann und bescherte den Unionern den vierten Saisonsieg. Düsseldorf kassierte die neunte Pleite und könnte erstmals seit Anfang Oktober wieder auf einen Abstiegsrang rutschen.

Vor der Pause hatte sich die Fortuna ein leichtes Übergewicht erarbeitet und war zu Chancen gekommen. Sowohl Oliver Fink (11.) als auch Kapitän Andreas Lambertz (42./44.) scheiterten aber am starken Berliner Schlussmann Marcel Höttecke. In der zweiten Halbzeit wurde Union besser und belohnte sich: Der frischgebackene algerische Nationalspieler Benyamina legte nach einem Sturmlauf auf der Außenbahn zurück zu Mattuschka, dieser vollstreckte trocken von der Strafraumgrenze.

Düsseldorf war vor der Pause klar besser

"Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, aber das Tor nicht getroffen. Dann wird es natürlich schwer", sagte Düsseldorfs Führungsspieler Andreas Lambertz. Ähnlicher Meinung war auch Berlins Trainer Uwe Neuhaus: "Düsseldorf hat in der ersten Halbzeit den besseren Fußball gespielt. In der zweiten Hälfte haben wir uns dann reingekämpft und am Ende verdient gewonnen."

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